Wer bin ich ohne Leistung?

Shownotes

🗓️ Herzliche Einladung zum Live-Podcast in Solothurn: 12. September 2026, 13.30 Uhr, Tod und Sein 11, Berntorstrasse 16. Gästin: Doris Büchel. Kostenlose Platzreservation

TW!: In dieser Folge sprechen wir über Selbstverletzung, Sucht und Missbrauch sowie über psychische Gesundheit und den Mut, sich selbst neu kennenzulernen. Bitte achte gut auf dich und hör dir die Folge nur an, wenn du dich damit wohlfühlst oder gemeinsam mit einer Person, der du vertraust. Unterstützung findest du rund um die Uhr auf 143.ch oder unter der Telefonnummer 143.

Julie hat als kleines Kind mit dem Ballett begonnen und wurde früh in eine Welt hineingezogen, in der Leistung über alles stand. Bis zu 32 Stunden Training pro Woche, strenge Strukturen, ein Körper, der vor allem funktionieren musste. Was dabei auf der Strecke blieb, war sie selbst.

Das Gefühl, nie genug zu sein, hat sich tief eingegraben und lange bestimmt, wie Julie sich selbst gesehen hat. In dieser Folge spricht sie offen über Selbsthass, Selbstmedikation und einen langen Weg durch ein System, das Leistung über alles gestellt hat. Und darüber, wie die Auseinandersetzung mit sich selbst sie dorthin geführt hat, wo sie heute steht.

Eine ehrliche Geschichte über Leistungsdruck, innere Kämpfe und die Frage: Wer bin ich, wenn ich aufhöre zu funktionieren?

💙💙 In dieser Folge sprechen wir über Themen, die nahegehen können. Falls du dich gerade in einer schwierigen Situation befindest oder mit Gedanken kämpfst, dir selbst zu schaden, bitte such dir Unterstützung. Du musst das nicht alleine tragen.

Hier sind einige Anlaufstellen in der Schweiz:

Bern: Kriseninterventionszentrum Bern, UPD Psychiatriezentrum

Zürich: Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUK), Notfallzentrum

Basel: Psychiatrie Basel, Notfallpsychiatrie

Genf: Hôpital de Psychiatrie, Krisendienste (Teil der HUG)

Lausanne: Centre Hospitalier Universitaire Vaudois (CHUV), psychiatrische Notfallversorgung

Für sofortige und anonyme Unterstützung:

143.ch - Die Dargebotene Hand: Darüber reden hilft.: Anonym und rund um die Uhr erreichst du die Dargebotene Hand unter der Telefonnummer 143. Falls es dir schwerfällt, darüber zu reden, kannst du auch chatten oder eine E-Mail schreiben.

Pro Juventute - Tel. 147: Unterstützung speziell für Kinder und Jugendliche. Rund um die Uhr kannst du dich via Telefon oder WhatsApp an 147 wenden.

arud - Zentrum für Suchtmedizin: arud begleitet Menschen mit allen Formen von Abhängigkeitserkrankungen einfühlsam und professionell, ganz ohne Vorverurteilung.

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© 2026 143.ch - Die Dargebotene Hand Bern. Alle Rechte vorbehalten. Verantwortung: Melanie Häusler Redaktion und Skript: Tobias Grimm und Melanie Häusler Host und Schnitt: Tobias Grimm

Transkript anzeigen

00:00:01: Für uns war es normal, aus der Spitzen-Schuhe zu schneiden.

00:00:05: Einfach weil unsere Füße geschwollen waren oder vielleicht sogar blutig.

00:00:10: Man muss einfach die beste sein, damit man eine Chance hat nach einer Karriere zu machen.

00:00:17: Alette lernt einem auch Disziplin.

00:00:20: Ich konnte nicht in die Party gehen.

00:00:22: Es gab jeden Tag Training.

00:00:24: Ich beginnte sehr früh, mir selbst zu weifeln.

00:00:30: Das ist das, was ich ... Versuche bei mir zu ändern, dass ich mich selber nicht bestrafen, sondern mich sehr gerne machen.

00:00:39: Shit wie weiter ist der Podcast von hundertdrufjahrzehntei?

00:00:44: die targebotene Hand?

00:00:46: Hier erzählen Menschen ihre ganz persönliche Geschichte.

00:00:50: Wir reden über Sucht und Sehnsucht, über Alltagskämpfe und über eine Mute trotz allem weiterzugehen.

00:00:57: Schön bist du dabei!

00:00:58: Mein Name ist Tobias Grimm.

00:01:03: Die Geschichte heute geht eigentlich los wie ein kleiner Traum.

00:01:08: Es ist der Traum von kleinen Schüli, sie möchte Tänzerin werden.

00:01:13: Schon als kleines Mädchen fährt sie darum an mit den Paletten.

00:01:16: Aber wenn sie dann nicht gesehen kommen, die Schülli wird früher in eine Welt gezogen, wo Leistung überall besteht.

00:01:25: Bis zur Zwei- und Drei-Gestum-Training pro Woche, das wird der Alltag für Schülie.

00:01:29: Strenge Strukturen auf dem Körper, Vor allem muss es funktionieren.

00:01:34: Was dabei auf der Strecke bleibt, ist sie selber!

00:01:38: Ich bin nie genug – das ist ein Satz, was sich die Eifel eingegraben hat im Leben von Schüli und ihr Bild von sich selbst prägt.

00:01:47: Wer Leistung bestimmt, wer du bist und welcher Leistungsdruck das Leben bricht, über das redet er heute.

00:01:54: Es geht in dieser Folge um Selbstverletzung, Sucht- und Missbrauch.

00:01:59: Bitte schaut gut zu dir und lasst nur so weit, wie sich es für dich stimmig anfühlt.

00:02:04: Unterstützung fängt schon rund um die Uhr auf ... Und jetzt geht's los mit der Geschichte von Schüli.

00:02:12: Hat sie willkommen?

00:02:13: So schön, dass du da bist!

00:02:15: Danke vielmals, dass ich hier sein darf.

00:02:18: Woher ist auch darum gekommen, Danzerin zu werden?

00:02:24: Ähm... Ja, das ist echt ... Spannend war, ich hatte mit vier meiner ersten spielerischen Ballettschulen eine Ballettstunde.

00:02:36: Das ist ein bisschen entstanden, weil mein Mami mich auf den Zehenspitzen laufen konnte schon sehr früh und dann habe ich das mal gestartet.

00:02:48: Meine Erinnerungen sind halt noch etwas schwammig.

00:02:51: Ich weiss nicht ganz genau, aber ich weisse auf jeden Fall, dass es mir Spass gemacht hat und ich auch eine Freundin so gefunden habe.

00:03:00: Genau!

00:03:01: Und ähm ... Ja?

00:03:04: Also ist ja irgendetwas, was in dir drin war.

00:03:06: Das du auf den Zeihenspitzen stehst und aus diesem Aussatz tanzt für dich.

00:03:12: Was hätte ich am Tanz fasziniert?

00:03:14: Ähm...

00:03:18: Natürlich später.

00:03:20: Es ist eine sehr schöne Art, um ohne Wort Gefühl auszudrucken und da denke ich, dass ich schon früher recht in einem Schüchtskind war und nicht viel gesagt habe.

00:03:35: Und das hat mir natürlich einen Platz gegeben, um Emotionen zu ausdrucken.

00:03:40: Und was

00:03:42: hat der Palett an sich?

00:03:44: Was bedeutet der Palette?

00:03:48: Das ist auch noch etwas schwierig.

00:03:52: Am Anfang sah ich das als Hobby, natürlich und ... Ich hatte wie eine Struktur.

00:03:59: Es hat im Ballett einen sehr starken Aufbau.

00:04:03: Du machst repetitiv alles immer wieder.

00:04:06: Natürlich war es am Anfang spiller, aber danach hat man den gleichen Ablauf.

00:04:12: Man lernt sein Körper sehr stark kennen.

00:04:15: Man bekommt die Haltung.

00:04:19: Für mich wurde es natürlich auch mein Freundeskreis, weil ich mit neun bin.

00:04:26: Ich habe die Schweizerische Ballettberufsschule der Tanzakademie Zürich.

00:04:32: Und das ist dann gerade wie so eine professionelle Ausbildung früher schon innen gerutscht.

00:04:40: Das war mir damals gar noch nicht gross bewusst.

00:04:43: Also ich habe das einfach gemacht.

00:04:44: Ich hatte meine Kolleginnen da.

00:04:48: Es geht im Palett auch wahnsinnig früh los.

00:04:50: Also mit neun eigentlich schon so etwas erste Schritte in eine professionelle Richtung gegangen bist?

00:04:57: Ja, also muss ganz ehrlich sagen es klingt mega krass aber das hat sich für mich dort nur nicht so angefühlt.

00:05:04: Ich habe nicht gedacht so jetzt werde ich Palettenzernin.

00:05:09: Aber man hat natürlich vor allem in den jungen Jahren ja die sensiblen Phasen wo man auch Talent am besten kann Ausbilden oder sich einprägen.

00:05:21: Und dann muss man diese Zeit nutzen, genau.

00:05:27: Da hatte ich natürlich auch Unterstützung der Eltern und aus Glück, dass wir auf jeden Fall ein bisschen Talent bei mir gesehen haben.

00:05:39: Kannst du mich mitnehmen in den Alltag?

00:05:42: Wie hat dein Leben ausgesehen?

00:05:45: ... Zeit, Kind, Teenie.

00:05:49: Wie hat der Alltag ausgesehen?

00:05:53: Das ist ein normaler Alltag von einem ... Kind bis nach Artini.

00:06:02: Ich ging in die Schule ganz normal und dann einfach nachher immer ins Ballett.

00:06:12: Was etwas anders war, das habe ich auch gemerkt.

00:06:15: Früher bin ich mit sechs Jahren schon alleine mit dem Zug gefahren.

00:06:20: Ich bekam dort ein Handy, so ein altes Sony Ericsson mit einem Businessphone mit einem Stäbchen.

00:06:28: Das hatten andere natürlich noch nicht, aber trotzdem war ich so die, die schon alleine zugefahren haben.

00:06:35: Manchmal konnte man auch nicht mitspielen, weil ich immer nachher ... Ich konnte nicht in die Pate gehen oder so.

00:06:41: Ich hatte jeden Tag Training und auch an den Wochenende.

00:06:45: Und manchmal war es, wenn sie aufwürdig waren.

00:06:48: Ich habe am Wochenende Proben gehabt und auch Aufwürger.

00:06:53: Was aber gleichzeitig sehr lässig war.

00:06:58: Ich glaube, ich bin auf der Oberhausbühne im Rhein-Polizei.

00:07:02: Als kleines Häsli in Gopelia bin ich auftreten.

00:07:08: Ja und nachher eben Theater an den Seelen und dann so ein bisschen Backstage hinter den Kulissen auch mal im Schauspielhaus.

00:07:16: Und das war natürlich schon mega spannend, dass Theaterpalettebühnen Dänzer oder Bühnentor-Stellerinnen, innen zu schauen und auch ein bisschen zu leben.

00:07:32: Und wie viel Arbeit du da im Innern?

00:07:33: Also es war für dich gesehen, jeden Tag Training bis zu dreißig Stunden oder mehr Training pro Woche ... Wie hast du das geschafft?

00:07:42: Ganz ehrlich!

00:07:44: Ich bin schon eh immer jemandem gewesen, ich sage eher eine energetische Person... Ja, ich weiss auch nicht.

00:07:52: Es hat halt wie ... Ich habe das früher auch gelernt.

00:07:55: Palette lernte einem auch Disziplin und ... Das war für mich irgendwie normal.

00:08:03: Natürlich hatte es einmal einen Tag, in dem ich gesagt habe, dass ich das irgendwie nicht mehr will.

00:08:08: Es ist sehr anstrengend und meine Noten haben natürlich auch darunter gelitten.

00:08:14: In der Primare bin ich dann nachher als Gimmie und da bin ich nach einem ersten Jahr rausgehebt, einfach weil ich den Spagat zwischen Schule und ... vor allem Gimmie und Palette nicht geschafft haben.

00:08:28: Und dann hat sich auch etwas eingependelt, ich musste eine paar Schulen wechseln müssen bis ich nur noch an der Tanzakademie Zürich war.

00:08:38: Dort hatte man wirklich den schulischen und das Palett von neun bis fünf oder manchmal mehr an der Danzakadémie Züri gehabt, die zumal es noch ... Ja, das zeigt so ein bisschen auf!

00:08:52: Irgendwie ist es gegangen, aber manchmal auch nicht.

00:08:55: Das hat sie schon mit sich gebracht.

00:08:58: Ist das so einfach die Ballettwäude?

00:09:00: Du weisst, du kannst mir ein Bild mal von dieser Wäude, wo du drin warst, gehört es einfach dazu, wenn man sich für die Ballette entscheidet auf dem Level, in dem du da bist dran und unterwegs warst.

00:09:14: Gehört es einfach zu, dass man auch all-in geht.

00:09:17: oder wie funktioniert diese Ballette?

00:09:21: Also ... Ich bin mir nicht sicher, ob ich ganz genau weiss wie die Palette-Welt funktioniert.

00:09:27: Aber so wie ich sie wahrgenommen habe ist es natürlich wie jedem Extrem Sport dass du natürlich extrem gut musst sein und extrem präsent und immer am üben dass du überhaupt eine Chance hast zum etwas werden.

00:09:49: Und es ist natürlich auch viel Competition mit drin.

00:09:53: Am Anfang ist man eine Freundin in einer Klasse, irgendwann ist es dann so wer bekommt solo?

00:09:59: Wer bekommt den besten Tanzpartner?

00:10:02: Wer ist die dünnste?

00:10:03: Leider?

00:10:04: Genau, wer ist die stärkste?

00:10:06: Manchmal kommt es auch darauf an, ob du klein oder gross bist.

00:10:10: Wenn du kleiner bist, dann kannst du eher mit einem Partner tanzen, weil du immer kleiner bist als er und du kannst eher vorne auf der Bühne sein.

00:10:18: Wenn man grösser ist, kommst du eher hinterher.

00:10:22: Ich weiss nicht, ich hoffe ... Und ich denke, dass sich viel verändert hat hoffentlich bis jetzt aber das ist natürlich ein Sportart, das seit, ich weiss noch nicht, zumindest am achtzehnten, achtzehnhundert Einfach immer gleich war und auch immer noch jetzt die traditionelle Art und Weise gemacht wird.

00:10:42: Es gibt verschiedene Arten von Paletten, ich habe ein Vagano-Vaser ausschließlich gelernt.

00:10:50: Ja, das ist natürlich auch eine Erinnerung von meinen russischen Ballettlehrerinnen und Lehrern.

00:10:59: Unsere Rektoren waren Deutsch, aber auch Ausbildende Tänzer haben sehr viele Anforderungen.

00:11:08: Es ist ein Business!

00:11:09: Auch sie verdienen mehr Geld, wenn sie bessere Tänzen ausbilden.

00:11:15: Was machst du aus dieser Zeit die

00:11:17: Erinner?

00:11:17: Ich denke ... Die guten Zeiten waren auf jeden Fall.

00:11:22: Wir konnten in der Garderobe mit den Girls ausduschen, die schönen Kostüme anlegen und als Hinterkulissen sein.

00:11:31: und auch gefördert werden.

00:11:34: Und dann gibt es natürlich eine lustige Erinnerung, ich erinnere mich noch genau an den Duft der einen Lehrerin.

00:11:42: Das ist ein mystisches Barfilm mit etwas Rauchgeschmack dran.

00:11:50: Lustigerweise waren sie so die dünnen Zigaretten.

00:11:54: Die rauche ich jetzt auch.

00:11:56: Irgendwie bleibt das auch recht.

00:11:59: Ja ... Es gab natürlich auch schwierige Zeiten, in denen viel mit Gruppenbestrafung drin ist.

00:12:11: Wenn jemand etwas falsch gemacht hat, mussten die ganze Gruppe in einer sehr schwierigen Position vielleicht schmerzhaft sein und mithalten müssen.

00:12:20: Und das hat natürlich auch ein bisschen gestichelt in der Gruppendynamik untereinander.

00:12:27: Ja, natürlich auch Verletzungen und überverletzige Heid tanzen.

00:12:33: Für uns war es normal, aus den Spitzenschuhen zu schneiden, einfach weil unsere Füße so geschwollt waren oder vielleicht sogar blutig.

00:12:42: Aber ja für mich ist das damals wie normal gewesen und ich glaube das ist für viele andere Tänzerinnen ... normal und für viele andere Extremsportler auch.

00:12:55: Man hört ja immer mehr, was für einen Druck dort herrscht.

00:12:59: Man muss einfach der beste oder die beste sein, damit man irgendwie eine Chance hat nach einer Karriere zu machen.

00:13:06: Als Teil des Traumlebens?

00:13:10: Das Bild, das du mir mauscht von dem, was du erlebt hast und wie du es erlebt hast ... Ich höre auch viel so... Beurteilung von aussen.

00:13:20: Wie sieht man aus?

00:13:21: Wer ist gut, wer hat etwas für eine Position ... So viel Beurteilung von Aussen!

00:13:29: Was machte das mit dir heute auf die Zeit zurück?

00:13:36: Einerseits lernte es mir natürlich einen Ort von Optics, den ich heraus tragen muss.

00:13:44: Manchmal tut er sich ein wenig in einem Schauspiel.

00:13:49: Es zeigt sich, dass ich auch gut schauspielern kann.

00:13:54: Ich kann meine Haltung anpassen und es macht sehr abpassbar.

00:13:59: Man kann sich gut anpassen, ob das mit Kostümikleidung, Mimik oder Wort ist.

00:14:08: Das ist jede künstlerische Ausbildung, lernt einem reden, singt, Körperhaltung ... Körperhaltung ist etwas, ich habe eine mega krasse Verbindung zu meinem Körper.

00:14:19: Das ist mir etwas mega wichtig und das kann ich immer noch jetzt ausleben.

00:14:26: Die andere Seite ist natürlich ... Ja, ich kann sehr früh anfangen um mich selbst zu zweifeln.

00:14:33: Bin ich gut genug?

00:14:35: Schaffe ich das?

00:14:37: Was werde ich nicht schaffen?

00:14:40: Das wäre meine Karriere, was mache ich dann?

00:14:45: habe ich auch mit Selbstverletzung angefangen.

00:14:48: Das hat vielleicht zuerst angefangen, einfach über meine Energie zu gehen und meinem Körper so Schmerzen zuzufügen oder auch das Gefühl haben, dass es okay ist, dass sich schlecht behandelt wird – zwischen menschlichen Beziehungen, was auch meine Bindungsart ... sehr beeinflusst, leider bis heute noch.

00:15:12: Und dann natürlich auch, als ich angefangen habe mit dem Ritzen.

00:15:18: Das war so um die dreizehn und vierzehne gewesen.

00:15:23: Dann natürlich auch das Rauchen.

00:15:26: Ich habe angefangen gewisse Substanzen, Brauchen, probieren und irgendwann auch missbrauchen.

00:15:35: Ja...

00:15:39: Aus was?

00:15:42: Das gemacht ... Kannst du das benennen?

00:15:44: Man hat gewünscht, was weggeht oder betäubt wird.

00:15:47: Oder ablenkt.

00:15:49: Oder... Man sieht für eine Lösung drinnen, dich selbst zu verletzen oder zu betäuben.

00:15:56: Also es wird jetzt alles sehr widersprüchlich tun und ich empfehle es auch niemandem.

00:16:02: Es ist nicht ein gesunden Coping Mechanism.

00:16:05: Es spürte mich einerseits selber durch Schmerz.

00:16:11: aber auch gleichzeitig Gefühle betäuben und Schmerzen betäuben.

00:16:17: Und manchmal einfach versuchen, jemand anderes zu sein oder unsichtbar zu sein.

00:16:24: Manchmal ist leider sogar bis zu nicht mehr hier sein wollen oder dass es irgendwie aufhört.

00:16:32: Das war schon ein frühes Thema.

00:16:38: Ich habe viel ... in intrusive Gedanken gehabt, auch bis zu.

00:16:44: ich möchte nicht mehr hier sein.

00:16:46: Ich habe aber schönerweise herausgefunden, dass es sehr oft nur ein Nicht-Wählen so weitermachen ist als wirklich ein Leben beendet ist und ich glaube das kennen viele die mit diesen Gedanken kämpfen Ja.

00:17:12: Also nicht unbedingt, dass du willst, dass dein Leben fertig ist sondern, dass die Situation so wie du erlebst und der Schmerz.

00:17:18: Und das gegen dich selber und ausgestellt sein.

00:17:22: Wie die anderen bewerten es, wie das aufhört als Notausgang.

00:17:31: Du hast in dieser Zeit immer wieder Medikamente genommen gegen Schmerzen, Stress, Angst von Nicht-Gnüssen.

00:17:42: Was hat das denn zumal für dich gelöst, um die Medis zu nehmen?

00:17:48: Was hat es gebracht?

00:17:51: Leider gab es mir eine Selbstbewusstheit.

00:17:56: Und den fehlenden Selbstwert oder das Loch in mir drin, was ich hatte, habe diese Lehre irgendwie gefüllt.

00:18:07: Um auch die Rolle zu leben ... Du warst vielleicht auch ein wenig rollen.

00:18:11: Wie hat es sich angefühlt?

00:18:12: Ja, also ich habe mein persönlicher Eich geholt und meine Künstlerinnen eich.

00:18:24: Oft ist das natürlich auch miteinander verschmolzen aber ich denke auch so zum Stress abbauen.

00:18:31: Ganz ehrlich mit dem Rauchen habe ich angefangen weil es irgendwie cool noch

00:18:37: war.

00:18:37: Ich glaube das kennen viele Und ... dazu gehören irgendwie, aber auch wieder mich abgrenzen.

00:18:47: Ja?

00:18:47: Ich weiss es!

00:18:48: Es ist

00:18:49: bis heute noch schwierig und ich kämpfe auch bis heute mit.

00:18:52: Jetzt weiss ich Gott sei Dank wie viele Schaden wir damit anrichten können, ob das psychisch oder körperlich ist.

00:19:02: Und da zumal ... war mir das alles gleich.

00:19:07: Ja also... Ich war noch jung, also jünger.

00:19:11: Ich darf nicht klagen.

00:19:13: Und ganz ehrlich für mich ist es wie für jeden Sport so etwas ist.

00:19:20: Für mich wurde es dann recht schnell zu einer Hassliebe.

00:19:25: Was halt auch wieder etwas selbstdestruktives an sich hat.

00:19:30: Aber das ist wie in jedem Job oder man hat nicht jeden Tag ... oder nicht jeden Tag ist gleich, ob jetzt das so wie man aufsteht.

00:19:39: Oder gerade die Arbeit etwas anstrengend ist.

00:19:42: Und das war es schlussendlich.

00:19:43: Es wurde von Hobby zu Arbeiten.

00:19:48: Das ist etwas, was mit der Leistungsdruck irgendwie auch ein bisschen den Spassfaktor verliert.

00:19:58: Ja?

00:20:00: Das ist vom Hobby zum Beruf geworden als ... Als Tänzerin?

00:20:04: Was ist für dich die Zeit, um einen ... Ja.

00:20:10: Um einen Teufpunkt zu werden in diesem Ganzen?

00:20:14: Meine Stärke war, dass ich höchere Sprünge machen konnte.

00:20:23: Das hat mir auch immer Spass gemacht.

00:20:25: Ich habe nicht mehr den Männer-Variationen zugeschaut und hatte immer sehr hohe Sprüngen.

00:20:32: Und ich habe es mir natürlich als Ziel vorgenommen.

00:20:35: Ich kann das auch!

00:20:39: Irgendwann ging die Höhesprüngung nicht mehr so gut, weil meine Knie anfangs war.

00:20:44: Dann hatte ich eine Knieartroskopie bei der Zeit.

00:20:49: Das hat mich dann sehr zurückgeworfen und auch dort wurde es mit dem Substanzmissbrauch etwas mehr geworden wieder anfangen.

00:21:01: Sobald man ein bisschen Pause gemacht hat, eine längere Pause, sieht man natürlich, die anderen sind viel weiter und ich komme viel weniger schnell nach.

00:21:11: Gleichzeitig war ich in einer Phase bei Puberter.

00:21:14: Ich wollte auch ein Leben, ganz ehrlich.

00:21:18: Und ja, das ist dann so etwas ... Ja!

00:21:21: Mein Fluchtmechanismus war dort, wo ich gesagt habe, ich würde es nicht weitermachen.

00:21:27: Aber... Nachher kam das Loch von, was mache ich jetzt?

00:21:33: Und das habe ich dann natürlich versucht mit diversen Sachen zu füllen.

00:21:37: Das Loch wurde ständig in mir noch grösser, weil ich mich seit vier Jahren konzentriert darauf, das zu machen und dann ist auch die Struktur der Freundeskreis weggehalten.

00:21:52: Gleichzeitig bin ich heute dankbar, denn es ist ja ... Das kann man nachverfolgen.

00:22:01: Die Anzokademie Zürich musste einen Wandel durchmachen oder durchgemacht, weil es einen Rechtsfall gegeben hat wegen des Missbrauchs.

00:22:14: Es kam vor etwa drei Jahren wieder auf.

00:22:18: Dort wurde mir erst richtig bewusst, wie wir alle behandelt wurden.

00:22:26: Und jetzt sind so viele Stimmen zusammengekommen und haben ein Facebook Chat gehabt, von denen ich wieder alle meine alten Kollegen-Kolleginnen gehört habe.

00:22:37: Ich habe eigentlich komplett Kontakt gebraucht.

00:22:40: Ich hatte auch nicht mehr Tanz nachher.

00:22:43: Das hat mich noch einmal aufgewühlt und auch erst so etwas mit Erinnerungen erinnert ist, wo man den bisschen verdrängen tut oder vorher gar noch nicht checkt, wie das für einem war.

00:22:57: aufgebracht und Gott sei Dank jetzt kann ich langsam etwas mehr darüber reden.

00:23:04: Es ist immer noch ein heikles Thema, aber es war auch schön zu sehen viele von meiner Klasse tanzen nicht mehr oder machen etwas ganz anderes.

00:23:18: Er macht noch und sind mega gut und machen das anders.

00:23:26: Diese Rektoren mussten zurücktreten, also der Rektor und die Rektorein.

00:23:31: Und ich habe letztes Mal mich traut ... Ich war nie mehr bei Tanzakademie.

00:23:37: Ich habe mich trauert, auf die Webseite zu gehen, weil ich auch wissen wollte, wie sieht jetzt die Leitung aus?

00:23:43: Ich habe kein einziges Gesicht mehr erkannt.

00:23:48: Es war eine ganz spannende Durchmischung.

00:23:50: Ich wünsche mir für alle Daten, dass es mit ... Nicht schwarzer, sondern guter Psychologie und gelernt wird.

00:24:01: Und dass mehr Motivation als Bestrafung dahinter ist.

00:24:07: Das ist auch das, was ich versuche bei mir zu ändern.

00:24:10: Dass ich mich selber nicht bestrafen, sondern mich selbst gerne habe.

00:24:16: Ja ... So, ich bin ein wenig abgeschweifelt.

00:24:20: Ich finde es eine wunderschöne Aussage.

00:24:25: Wie gelingt es?

00:24:26: Sich selbst wieder gerne zu überkommen?

00:24:31: Danke, geht aus an meine Therapeuten.

00:24:33: Meine Familie.

00:24:36: Meine Freunde und Freundinnen.

00:24:39: Ja ... Herr Diarbeta, mir selber ganz ehrlich!

00:24:44: Ich bin seit, denke ich, zwanzig Jahren in Therapie.

00:24:48: Am Anfang ohne noch von jetzt wirklich regelmässig.

00:24:52: Das hilft mir sehr.

00:24:54: Ich denke, mein innerer Dialog steuern ist etwas sehr Wichtiges.

00:25:01: dass es nicht ich schaffe es nicht, sondern ich schaff das.

00:25:06: Dass die Glaubenssätze versuchen umformulieren was etwas sehr schwierig ist aber mega fruchtig an positiv denken oder manchmal isch feget till you make it.

00:25:21: Einfach besuchen und lächeln wenn es auch am Inneren nicht so gut geht.

00:25:26: Oder nicht mal ein Lächeln sich nicht komplett zurückziehen und verschliessen, sondern einfach mal mit einer halben Panikattacken socialise.

00:25:38: Und die Leute um sich zu haben, die einem so akzeptieren wie man ist und dass wir auch einmal kurz zusammenbrechen dürfen.

00:25:46: Und nachher den Platz hat er zumal wieder einfach wieder lächeln.

00:25:51: Also Fergitalium mehr gibt es nicht.

00:25:53: im Sinn von innen rot zu schlüpfen ... Schritt für Schritt, eine neue Pfad zu tramplen?

00:25:59: Wo es einen neuen draussen wachsen kann.

00:26:01: Ich

00:26:02: weiss nicht, was du meinst.

00:26:04: Das hat auch ein bisschen Leistungsdruck hinten dran.

00:26:11: Manchmal habe ich Wochen lang, wo ich am Morgen aufstehe und weiß, dass ich gar nicht schaffe.

00:26:18: Und dann ... Wenn ich dann einfach nur ein Wochen lang im Bett lege, manchmal hilft mir das zwei Tage und dann brauche ich meine Ruhe.

00:26:28: Aber ich muss irgendwie ab und zu einfach nur hässig an die Sonne sitzen oder auch mich trauen hässige zu meinen Kolleginnen gehen oder an ein Konzert und nachher herausfinden so hey es tut mir gut gerade unter Leute sein.

00:26:42: oder Hey jetzt kann ich grad nicht unter Leuten sein, dann gehe ich wieder heim und kann dafür die Heime sagen hey ich habe es probiert.

00:26:50: Ja, alles auch nicht.

00:26:52: dann mit einem Gefühl Platz geben, so wie sie sind und auch lernen, die Wut nicht unterdrücken oder eben diese negativen Gefühle nicht unterdrucken sondern auch Platz geben und weiterziehen lassen.

00:27:07: Ja?

00:27:09: In dieser Geschichte, in der du aus deinem Leben erzählst, ist vieles zusammengekommen.

00:27:14: also eine Verletzung hätte ich eigentlich aus diesem auch etwas rausgespickt sage ich mal im Hintergrund hast du ... gemerkt, dass es anderen auch so ging.

00:27:23: Dass da auch einfach ... Strukturelle Probleme waren hier, wo man drin kam und geworfen wurde.

00:27:33: Was hat dir geholfen, wieder Fuss zu fassen?

00:27:37: Ähm ... Das ist eigentlich noch spannend.

00:27:43: Ich glaube ... Am Anfang fand ich es nicht komisch.

00:27:49: Nach dem Anbruch bin ich ... In Skimi und dann sind wir mit der Familie nach Amerika, da bin ich eineinhalb Jahre in die Heisschool.

00:27:57: Das habe ich natürlich am Abend mega blöd gefunden.

00:27:59: ... bin aus dem Leben gerissen worden und ich Armee muss jetzt in Amerika

00:28:03: zur Schule.

00:28:04: Sie hat das Familie in den USA gelebt.

00:28:07: Ja, genau.

00:28:08: Aber die Highschool spannenderweise war für mich nach der Schule mega spannend.

00:28:13: Es hatte ein sehr dickes Kursbuch.

00:28:16: Ich habe Walfächer wie Forensics oder Sports Medicine Astronomy belegen können.

00:28:24: Und ich bin dann auch noch dort geblieben, weil ich so viel Schule gewechselt habe.

00:28:29: Meine Familie ist nach einem Jahr zurück und ich habe dann noch das letzte Jahr immer nach halben Jahren abgeschlossen.

00:28:35: Das war natürlich die Home of my life.

00:28:37: Ich hatte das erste Mal alleine in Amerika gewohnt.

00:28:42: Ja, es war eine sehr schöne Zeit.

00:28:48: Dann kam ich zurück ... Ich fing an, diverse Jobs zu schaffen, die für Aktieoptionen, Broschüren verschicken oder anzutrehen am Telefon.

00:29:02: Und dann nachher für eine Kreditkartefirma im Sales, weil ich flemmig kann, habe ich dort Beniflux, also mit Frankreich, Benilux-Frankreich betreut und dann ... Ja?

00:29:18: durch einen Schicksalsschlag, der mein Mami einen Hirschlag hatte.

00:29:24: Ich kam dann zum Beruf Physio an und musste natürlich auch sehr streng ein Physio machen.

00:29:31: Nur zu sagen, es geht heute mega gut.

00:29:34: Sie hat das megagut gemacht, sie ist eine starke Frau.

00:29:37: Dann muss ich ehrlich sagen, dieses Studium war mega anstrengend.

00:29:42: Aber das gab mir auch wieder so etwas Errichtung.

00:29:49: Ja, Lernen hat mir mega fest einen Halt gegeben.

00:29:55: Und halt auch wieder eine Struktur finden.

00:29:57: Etwas, was ich machen kann und den Ablauf habe wie jeder Tag ein Struktur braucht.

00:30:04: Ich war so sprunghaft nachher.

00:30:08: Schon während dem Ballett, dass ich mal etwas für vier Jahre gemacht habe und dann auch auf dem Beruf geschaffen habe.

00:30:16: Das hat mich wieder gehalten.

00:30:19: Mein Freundeskreis und meine Familie.

00:30:22: Ja?

00:30:25: Hey, ich finde es wunderschön!

00:30:26: In aller Tragik drin, was du erzählst... Dass du mit den Sechzehn in einem Punkt warst oder hast gedacht... Wieso soll das noch mal weitergehen?

00:30:35: Ich will richtig.

00:30:36: Wie alles, was ihr damit beschäftigt hattest von einem Tag auf einen anderen, wie ist er weggefallen?

00:30:42: Und gleich hast du Schritt für Schritt eine neue Fahrt.

00:30:46: dir tramplen wo dir passt und zu dir passt.

00:30:54: Was hat sich verändert?

00:30:56: Wer bist du geworden mit dieser Geschichte im Gepäck?

00:31:00: Das ist eine spannende Frage.

00:31:02: Das muss ich bis heute noch herausfinden, das ist jetzt auch gerade meine Job.

00:31:09: Ich wusste nicht, wer ich bin oder war mega viele Rollen, die nicht ich waren.

00:31:17: Und das ist sich ziemlich ... mehr am Festigen.

00:31:22: Ich denke, ich komme natürlich auch ein wenig mit dem Alter.

00:31:26: Wie jeder in den Zwanzigern ist es schon halt mehr ein reinesalses Ziel und jetzt seit den Dreißigern bin ich etwas am Ankommen reflektierter.

00:31:35: Ich glaube, ich kann besser meine Meinung äusseren, was ich lange nicht hatte oder konnte, einfach weil ich mir nicht gewöhnt war, dass das erlaubt ist.

00:31:44: Die anderen sagen, was du sagst?

00:31:46: In der Welt des Palettes!

00:31:49: Ja, und auch nachher war es halt recht fremdbestimmt.

00:31:53: Ich hatte ein bisschen schwierige Beziehungen ... Und ich erlebte auch dort mein Brauch.

00:32:03: Das nimmt eine mega feste Stimme.

00:32:06: Und das ist, denke ich jetzt so, dass ich wieder zurück zu meiner Stimme empfinde.

00:32:11: Ich könnte sagen was ich will, aber manchmal habe ich keine Ahnung.

00:32:17: Aber... Wir lassen auch Zeit dafür, nicht alles schnell impulsiv zu machen sondern spontan aber langsam.

00:32:28: Und jetzt können wir sagen ich habe momentan krankgeschrieben und eine Ausbildung im Physiobereich abbrechen müssen.

00:32:40: Jetzt habe ich Zeit für mich selbst.

00:32:44: Ich besitze extrem viel mit mir selbst, was manchmal sehr streng ist.

00:32:49: Aber es gibt mir Zeit, mich selber so zu akzeptieren.

00:32:54: und halt das Visium muss man auch wieder mega fest auf andere schauen.

00:32:59: Man ist ja ein Schauspieler.

00:33:02: Und das viel motiviere ich.

00:33:04: und wenn's einem richtig schlecht geht, ist das energie... energie-sufend?

00:33:11: So sage ich jetzt!

00:33:16: Das ist jetzt wie meine Zeit für mich, wo ich in meinen inneren Wurzeln oder vielleicht Blüten auch schon etwas investieren kann.

00:33:27: Es fühlt sich manchmal sehr falsch an und sieht nach außen aus als würde ich nichts machen.

00:33:36: Aber ich habe noch nie so viel Fortschritt in meinem Leben gemacht.

00:33:45: Irgendwie freue ich mich jetzt auf Sachen anders zu machen.

00:33:50: Ein wenig so wertvoll ausstarrt man das auf die Zerrschilein.

00:33:54: Ich glaube, dass gibt es auch wieder den Boden für das, was noch kommt und weiss im Hin- und Jetzt auch viel noch ... vielleicht ja dann ist und die Sachen hineingehen, wo es war, wo irgendwie schmerzhaft ist.

00:34:06: Und gleichzeitig entsteht so ein Fundament für das was noch in deinem Leben kommt.

00:34:12: Also wenn wir von hier und heute auf die letzten dreieinhalb Jahre in deinem Leben zurückgucken.

00:34:20: Was hast du dir gewünscht, obwohl Leute im Umfeld vielleicht auch vor Gesellschaft oder von dir selbst?

00:34:28: Das ist eine schwierige Frage!

00:34:30: Also ich will zuerst mal mit mir selber starten.

00:34:34: Ich hätte mir gewünschte, von mir selber etwas netter zu mir selber zu sein und das... hätte ich mir genau so gewünscht, in gewissen Situationen von meinem Umfeld etwas mehr Verständnis zu zeigen.

00:34:52: Sich in meine Schuhe versetzen.

00:34:55: und ja auch natürlich habe ich mich nicht gewünscht, dass sich so behandelt wird.

00:35:05: Und ich hätte mir gewünsscht, dass die Leute das nicht machen.

00:35:10: Gleichzeitig, man lernt so fest Ja, ganz ehrlich.

00:35:15: Das Wort Opferrollen ist ein mega schwieriges Wort aber schlussendlich war ich das und ich bin nicht bewusst in einer Opferrolle gewesen und manchmal hat man mich in eine Opferroller gesteckt.

00:35:31: Und dort hätte ich mir natürlich gewünscht dass auch Täter oder Täterinnen etwas mehr Verantwortung übernommen hätten Ja, und dass darüber geredet wird.

00:35:47: Oder ich konnte darüber reden können.

00:35:51: Und das geht heute auch dank der Wandelungen heutzutage.

00:35:56: Auch wenn es noch Luft nach oben hat, geht schon viel besser, würde

00:36:01: ich sagen.

00:36:04: Wenn du zu diesem kleinen Mädchen, die mit den Feiern der Vatanzen heute etwas sagen kannst, was wirst du dir eine kleine Schülie aufwägen?

00:36:16: Ich würde gerne sagen, dass ich sie gerne habe.

00:36:23: Dass man sich selbst gerne ohne egoistisch sein darf und dass es manchmal okay ist, wenn es nicht okay ist und dass sie mutig war oder immer noch ist.

00:36:41: Und auch den Wärmen schicken und eine Umarmung ... Das ist etwas, was ich Ihnen sagen oder geben würde.

00:37:01: Ich wünschte, dass du die kleine Schülle, diese Worte, die du jetzt formuliert hast, hättet gehört und es berührt mich mega, was du zählst.

00:37:12: Danke!

00:37:14: Du hast mir deine Geschichte erzählt.

00:37:16: Ich höre in dieser Geschichte einfach viel Mut.

00:37:20: Die selber neu lernen zu kennen, aber auch in der Phase, in der du einzusetzen bist ... Danke vielmals, dass du deine Geschichte erzählt hast.

00:37:28: Wir haben uns auch deine Geschichte erzählte.

00:37:30: Du hast den Teil an deinem Weg erlebt.

00:37:37: Schön bist du angekommen.

00:37:38: Vielen

00:37:39: Dank.

00:37:40: Ich darf hier sein und danke fürs Zulassen!

00:37:44: Und wir sind dir, was uns zugelassen hat.

00:37:46: Das ist Shit.

00:37:47: wie weiter der Podcast von hundertdrieviertzehn.ch.

00:37:51: Die Dargebote in die Hand.

00:37:53: Mehr über unsere findest du online auf hundertdreivierzig Punkt CH.

00:37:58: Die Produzentin dieser Folge ist Melanie Häusler, mein Name ist Tobias Grimm und wir waren dabei.

00:38:05: Und bis gleich!

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