Zwischen ADHS, Mobbing und Grenzen setzen. Wer bin ich eigentlich?
Shownotes
Ceyhan ist Hundetrainerin und Grafikerin aus Bern, aufgewachsen zwischen Schweizer Alltag und türkischen Wurzeln. Als sie im Job gemobbt wurde, kam zum Schmerz noch etwas dazu, das fast schwerer wog: das Gefühl, damit allein zu sein. Nicht gehört zu werden. Nicht ernstgenommen.
Dazu eine ADHS-Diagnose im Erwachsenenalter, und das anhaltende Gefühl, zwischen zwei Welten zu leben, ohne in einer davon ganz anzukommen. Den Weg zu sich selbst hat sie nicht durch einen grossen Wendepunkt gefunden. Sondern durch ihre Hunde. Die haben ihr beigebracht, wie Grenzen setzen wirklich geht.
In dieser Folge reden wir über Mobbing, ADHS, Einsamkeit mitten unter Menschen, über Identität und darüber, was Hunde manchmal besser können als Menschen.
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© 2026 143.ch - Die Dargebotene Hand Bern. Alle Rechte vorbehalten. Verantwortung: Melanie Häusler Redaktion und Skript: Tobias Grimm und Melanie Häusler Host und Schnitt: Tobias Grimm
Transkript anzeigen
00:00:02: Ich fühlte mich wirklich nie in der Zughörung.
00:00:06: Manchmal ist ich nicht so recht auf die Face, wer bist du jetzt?
00:00:08: Was bist du?
00:00:09: Was willst du?
00:00:12: Das Gerissen zwischen verschiedenen Welten, das trifft es wirklich sehr gut und dort sind Plätze wie nicht zu finden.
00:00:19: Wenn man das Gefühl hatte, wenn ich Nähe sagen würde, werde ich gelassen.
00:00:22: Da hätte man mich nicht mehr gerne.
00:00:25: Was ich mitnehmen will, muss ich nicht allen erreichten machen.
00:00:32: Schitte wie weiter, der Podcast von hundertviertig.ch die Tageboten in Hand.
00:00:38: Hier erzählen Menschen ihre ganz persönlichen Geschichten.
00:00:42: Wir reden über Sucht und Zähnsucht Über Alltagskämpfe Und über eine Mut trotz allem weiterzugehen.
00:00:49: Schon bist du dabei?
00:00:50: Mein Name ist Tobias Grimm.
00:00:53: Heute erzählt man Jayhan ihre Lebensgeschichte.
00:00:56: Es geht um eine gewisse Zerlissenheit, die das Leben in einem kann auslösen.
00:01:01: Cheyhan ist aufgewachsen zwischen zwei Kulturen mit Schweizer Alltag und türkischen Wurzeln.
00:01:08: Sie weiss, wie sich das anfühlt wenn man nicht weiss woher man gehört.
00:01:14: Im Rucksack von Cheyhand ist noch anders was das Leben in den letzten Jahren schwer gemacht hat.
00:01:21: Vor ein paar Jahren bekam sie ihre ADHS Diagnose und kennt das Gefühl im Arbeitsumfeld gemobbt zu werden.
00:01:30: Wie hat sie das alles geschafft bis hierher?
00:01:32: Ja, es hat ihnen geholfen trotz den Erstoppersteinen ihren Weg zu fingen.
00:01:37: Überall das reden wir.
00:01:38: Jay und herzlich willkommen.
00:01:40: So schön bist du
00:01:41: da!
00:01:41: Ja, merci.
00:01:42: Wie geht's dir heute mit dem, was ich jetzt kurz über dich erzählt habe, Gehörst du über dein Leben?
00:01:50: Ich
00:01:50: musste ganz kurz ein paar Tränen zurückhalten.
00:01:54: Es löst schon immer noch einiges aus... Aber ich glaube nicht, weil es das Schlimm anfühlt.
00:02:01: Sondern eher, weil ich gelernt habe, Emotionen auch zuzulassen.
00:02:06: Das so auszulehnen was sie mit einem macht oder zu benennen?
00:02:10: Genau!
00:02:11: Ja, das können wir zusammen ein.
00:02:13: Wir gehen euch mal rein in das, was du erlebt hast in deinem Leben bis hierher.
00:02:19: Jayan, du hast in deiner Job-Mobbing erlebt.
00:02:22: Das ist ein Thema, das dich begleitet hat.
00:02:26: Magst du uns einmal mitnehmen in die Zeit?
00:02:27: Wie hat das ... Angefangen?
00:02:32: Das hat vor rund vier Jahren angefangen.
00:02:37: Es war eigentlich ein Arbeitsumfeld, in dem ich am Anfang extrem geschätzt habe von den Leuten und meinem Job.
00:02:46: Es fing im Grunde noch sehr subtil an.
00:02:48: Ich hatte es lange nicht wirklich wahrgenommen so richtig.
00:02:52: Ich habe irgendwie etwas gespürt aber es waren so subtile Ausgrenzungen.
00:02:58: Und am Schluss waren die drei Personen involviert, die im Berufsaultag ausgrenzt haben und ganz subtil beleidigt haben.
00:03:10: Irgendwann habe ich gemerkt, es geht schon besonders gegen mich.
00:03:13: Ich hatte das damals auch angesprochen bei meinen Vorgesetzten.
00:03:19: Es ist aber dann eher abgetan worden – sie sind doch einfach so und nehmen es nicht zu persönlich etc... Und es ging etwa eineinhalb Jahre lang.
00:03:31: Ich habe lange nicht gemerkt, wie sehr das mich belastet.
00:03:36: In dieser Zeit ist auch noch viel in meinem Leben gelaufen.
00:03:41: Dann habe ich so etwas abgedacht, wie man es von mir verlangt hat.
00:03:46: Irgendwann hatte der einen Arbeitskollege von mir eigentlich für mich eingesetzt und gemerkt ... Es ist wirklich ... explizit gegen mich gegangen.
00:03:56: Es wurde viel auch hingedürt oder ignoriert worden, im Gespräch hat man mich nicht angeschaut oder ist nicht auf meine Fragen eingegangen.
00:04:05: Es gab auch nie wirklich ein klärendes Gespräch zu dieser Zeit, also ich hätte mir wohl auch meinen Vorschlag gewesen eine Klärung und einen Team gewünscht, weil es ja meistens wenn mobbing passiert geht's nicht nur um die Beteiligten sondern auch die, die eben zuschauen Und es geht auch darum, dass ja wahrscheinlich gewisse Unsicherheiten da sein, warum das überhaupt dazukommt.
00:04:33: Das ist aber leider nie passiert.
00:04:35: Hast du in der Situation verstanden oder können einordnen, was genau
00:04:40: passiert?
00:04:41: Oder bist du wie an einem Punkt gekommen und hast gemerkt, dass dir irgendetwas ... Ja, die Situation tut mir nicht gut.
00:04:49: Also... Wirklich bewusst wurde, dass wir erst auf ein Tisch gebracht wurden.
00:04:54: Vorher habe ich mich so durchgesucht ... Ich konnte es wirklich nicht ordnen.
00:05:00: Es gab den Fakt, dass er eine sehr nachstehende Freundin war, die mit dem angefangen hat.
00:05:06: Das verstehe ich bis heute nicht.
00:05:09: Es ist für mich grundsätzlich nicht verstanden, warum Menschen mobben.
00:05:14: Das will man irgendwie nicht zu euch obfinieren.
00:05:18: Ja, es ist für me ... Es war sehr schwierig zu fassen, weil es so subtil passiert ist.
00:05:24: Ja und ich konnte sagen ja, das ist jetzt ganz konkret, jemand hat mir irgendwie ... wir sind so eine Kopfgrosse nicht gewesen, sondern so subtile, dass sie es nicht belegen können.
00:05:36: Genau...
00:05:38: Was hat das mit dir gemacht?
00:05:39: Dass du in dieser Form ausgrenzig zu erleben?
00:05:43: In deinem Job?
00:05:45: Ja, es hat mir am Anfang scheinbar Das Bestätigt, was ich gefühle, habe so niemanden dazu zugehören.
00:05:51: Ich hatte das eigentlich schon von Kind auf immer.
00:05:55: Ich habe immer viele Freunde gehabt, aber ich hatte nie einen solchen Freundesklicken zum Beispiel.
00:05:59: Ich fühlte mich nie noch immer so klar zugehörig.
00:06:05: Und es war am Anfang die Schwierigkeit, diese Abgrenzung zu machen.
00:06:10: Was ist jetzt wirklich das Bild von mir?
00:06:13: Was ist das Bild, das Sie von mir haben?
00:06:18: Und es hat mich sehr einsam gemacht, obwohl ich nach wie vor nebenan ein gutes Umfeld hatte.
00:06:24: Ich habe auch lange die Schuld bei mir gesucht und versuchte herauszufinden was ich nicht gemacht habe, dass so weitest kommen, also wo sie meine Fehler waren.
00:06:38: Es hat langfristig sicher mit meinem Selbstvertrauen gemacht.
00:06:45: Mobbing ist das grosses Thema, das so viel kann zerstören.
00:06:50: einen Menschen, wie du es erlebt hast, die ihr so fertig machen kann.
00:06:54: Wenn ich in meinem Umfeld eine solche Situation mitbekomme, weisst du, dass jemand im Arbeitsumfeld oder wo immer gemobbt wird ... Was würdest du hier sagen?
00:07:07: Was ist mit denen, die zuschauen wollen?
00:07:10: Ja, ich würde sagen, das Zuwuchern hat nichts mit sich daraus zu halten und mit Neutralität zu tun.
00:07:16: Man macht genau so mit dem, dass man nichts macht.
00:07:21: Und ich wünsche mir das ... Gerade diejenigen, die in ihrer Position sind und nicht direkt betroffen sind, die eine oder andere Möglichkeit etwas zu erreichen oder zu verändern können.
00:07:32: Und dass sie nichts zuschauen können.
00:07:35: Hattest du dir gewünscht in dieser Situation?
00:07:38: Ich habe mir gewünschte... Also es ist irgendwann zum Glück auch passiert.
00:07:42: Ich hatte mir gewunschte, dass früher wäre ernst genommen worden, was meine Befürchtungen waren.
00:07:49: und dass früher jemand reagiert hat.
00:07:52: Und für dich gestanden wäre er?
00:07:54: Ja, also schlussendlich nicht nur für mich sondern eigentlich für das ganze Team.
00:08:04: Es hat viel im Team gemacht, nicht nur bei mir.
00:08:08: Ich denke, man konnte es umgehen, wenn man früher reagierte.
00:08:12: Wir gehen auch noch darauf ein, was Doro geholfen oder auf dem Weg, der jetzt heute ist... Ich möchte noch ein weiteres Thema anschneiden, das ich auch in meinem Alltag beschäftigt habe oder immer noch beschäftigt.
00:08:29: Vor ein paar Jahren bekamst du ADHS-Diagnose.
00:08:33: ADHS steht für den Aufmerksamkeitsteffizite über Aktivitätsstörungen.
00:08:37: Es ist eine meistens angeborene neurologische Entwicklungsstörung, die drei Hauptsymptome mit sich bringen – starke Unaufmerksamkeiten und Impulsivität.
00:08:48: Körperliche Unruhe, also Überaktivität.
00:08:51: Was spürst du in deinem Alltag?
00:08:55: Das ist ja etwas, was sich ganz unterschiedlich ausdrückt.
00:08:57: Unruhen
00:08:58: definitiv.
00:09:00: Aber jetzt nicht unbedingt die körperlichen Unruhungen.
00:09:02: Die habe ich über die Jahre eigentlich gelernt zurückzuhalten.
00:09:08: Es ist eher eine innere Unruhrung, die ich viel gespürt
00:09:14: habe... Wie muss man das vorstellen?
00:09:17: Wie wenn das Herz permanent viel schneller klopfen würde.
00:09:20: Es kann wie eine kleinste Veränderung passieren und es lasse unheimlichen Stress aus oder es kann in einer Situation ... Ich habe Stress gespürt, die eigentlich nicht stressig ist.
00:09:32: Es ist auch ein Unruhen, der gedanklich passiert.
00:09:37: Also im Sinne von dass der Kopf nicht aufhört denken.
00:09:43: Das spüre ich schon sehr als Unruhe.
00:09:47: Also auch streng,
00:09:49: oder?
00:09:49: Ja, schon noch streng.
00:09:50: Es ist schon etwas, das immer wieder einmal im Berufsaultag vorgekommen ist und mir gesagt hat, überlegt nicht so viel, mache einfach.
00:10:00: Und es hat schon mit mir gemacht, dass ich dachte ja, wieso kann ich nicht einfach machen und warum überlegt die ganze Zeit so?
00:10:08: Das ist so das, was ich am Alltag spüre.
00:10:10: Imposität ist sicher auch ein Thema aber auch da habe ich mich gelernt anzupassen.
00:10:16: Sie passiert aber näher halt eher daheim, quasi in meinem sicheren Umfeld.
00:10:23: Also auch im Nachhinein von erlebtem, dass es irgendwann wieder rauskommt?
00:10:28: Genau.
00:10:29: Also Emotionsregulation ist schon etwas, was so ein bisschen dazu geht und das haben jetzt nicht viele Leute erlebt von mir, aber Ex-Partneren, die ich mit ihnen zusammen gewohnt habe irgendwie, die wir uns ja nicht immer zurückhalten können.
00:10:45: Was fordert die Besangers in diesem Inneren, für diese Alltag?
00:10:50: Die
00:10:51: Stadtleben.
00:10:53: Gesellschaftliche Anforderungen.
00:10:55: Das fordert mich extrem raus.
00:10:56: Es geht im Bezug auf den Berufsalltag.
00:11:00: Also das muss so ausgesetzt sein an Sachen, die von aussen im Herd getreten werden?
00:11:06: Ja es muss nicht mal bewusst hergetreten werden.
00:11:08: Es kann schon nur Lärm sein.
00:11:10: Stattlärm.
00:11:11: Viel was passiert.
00:11:13: Emotionen.
00:11:15: Was ich z.B.
00:11:16: gemerkt habe, habe ich in einem grossen Rumpüro gearbeitet.
00:11:18: Das war mir damals nicht bewusst und mit der Diagnose hatte ich mehr Verständnis dafür, dass mich das enorm ermüdigt hat.
00:11:29: Dass es immer wieder geläufig ist bei Telefonieren oder Emotionen, die man auch spürt.
00:11:35: Sobald so viele Menschen im Raum sind.
00:11:38: Und jetzt immer wieder arbeiten können wir konzentrieren.
00:11:43: Das kostete mich sehr viel Energie.
00:11:45: Ah, das ist etwas, was viele als Kind oder Jugendliche Diagnose bekommen.
00:11:55: Bei dir war es im Erwachsenenalter.
00:11:57: Wie hast du das erlebt?
00:11:58: War das eine Herausforderung oder eine Entlastung, dass das Oma so einen Namen hatte, den du schon in deinem Alter erlebst?
00:12:06: Ähm
00:12:06: ... Entlastigung würde ich nicht sagen.
00:12:09: Aber ... Es gab mir sehr viel Verständnis für mich.
00:12:14: Es hat aber gleichzeitig auch sehr viel mit sich gezogen, wie zum Beispiel ... Man hat ganz viel gesagt, wo ich die Diagnose habe.
00:12:21: Ah was du!
00:12:22: Du hast doch kein ADHS.
00:12:24: Also eher das Abespielen von Moi haben irgendein Thema in dem.
00:12:29: Und da wurde mir zum ersten Mal bewusst, dass Frömmt und selbstwarnemig bei mir nie über eingestummen hat.
00:12:38: Die Entlastung ist... Nur der, was ich beim Verständnis für mein Verhalten hatte oder meine Themen, die ich hatte.
00:12:45: Ich habe zweimal Börnhalts gehabt und verstanden, dass es wahrscheinlich daherkommt.
00:12:51: Aber es hat ausgelöst, dass ich mich wahnsinnig umsetzen musste mit meinen Lebensumständen.
00:13:00: Ob so wie ich mein Leben bis hin geführt habe.
00:13:03: Ob ich das länger durchleisten kann.
00:13:05: Was mir gut tut, was nicht ... Und das ist ein härter Weg!
00:13:10: Also da bin ich ja nach wie vor noch dran.
00:13:13: Es hat jetzt vor einem halben Jahr dazu geführt, dass ich aktuell nur in einer Autismus-Spektumstörung abgeklärt habe, weil sich gewisse Themen quasi erst jetzt gezeigt haben oder mir erst jetzt bewusst geworden
00:13:29: sind.
00:13:31: Du sprichst so die Selbstwahrnehmung an?
00:13:34: So.
00:13:34: dir selbst hast du einfach gelobt und findest wahnsinnig eine starke Aussage!
00:13:38: Was ist dort passiert?
00:13:39: ... Dass das mehr möglich war, dir selbst zu glauben und dann Vertrauen zu schenken, die du wahrnimmst.
00:13:49: Deine Gefühle und Emotionen wahrzunehmen und ernst zu nehmen... Wie bist du an diesem Punkt?
00:13:56: Schreibe verschritten und ich herkomme es!
00:13:59: Initial hat v.a.
00:14:00: geholfen ... Ich habe Medikamente von einem.
00:14:04: Und durch das hatte ich mehr Fokus.
00:14:08: plötzlich gemerkt, ich habe auch Schmerzen.
00:14:11: Ich spürte vor dieser Schmerze ausschlecht.
00:14:15: Oder ich konnte Gedanken bündeln können und dadurch bin ich mal wie bei diesem Punkt rausgekommen, nachdenken oder reflektieren.
00:14:25: Das war nicht nur so schnell und sprunghaft, sondern als ich wirklich reingegangen konnte.
00:14:32: Auch im Kontext einer Therapie.
00:14:36: Und ... Ich glaube, wenn ich z.B.
00:14:41: etwas wahrnehme ... Es kann ein Feindsdetail sein in der sozialen Interaktion.
00:14:47: Früher habe ich mir gesagt, das Bild ist da jetzt ein oder ... Es ist mehr so negativ angeschaut.
00:14:55: Aber wie zu wissen, okay, ich habe eine andere Reizverarbeitung.
00:15:01: Ich habe einen anderen Filter im Hirn.
00:15:04: Dass es tatsächlich möglich ist, dass ich es überhaupt wahrnehmen kann?
00:15:07: Was andere nicht wahrnehmen, das hat mir geholfen.
00:15:11: Es gibt einen Grund, warum sie mehr Details wahrnehmen als jemanden, der noch typisch ist.
00:15:17: Ich denke, es war vor allem diese Kombination.
00:15:22: Also einfach um mehr zu verstehen was in dir abgeht aufs Grundlage zum Dinero selber ernst zu nehmen?
00:15:32: Genau und da habe ich gesehen, dass etwas ... Ja, ist jetzt nicht ganz so greifbar.
00:15:37: Aber es hat etwas mit dem Hirn zu tun.
00:15:39: Also das ist nicht irgendwo hergekommen.
00:15:42: Ja.
00:15:42: Etwas, was noch so wichtig ist, ist überhaupt, wie ich zu dieser Abklärung gekommen bin... Es ist eigentlich ziemlich zeitgleich passiert.
00:15:57: Also der, den ich in Mobbing erlebt habe, habe ich selber erkannt.
00:16:01: Weil das war eine grosse Belastung.
00:16:05: Es hat mich aber auch so der Masse erschüttert, dass mir irgendwann die Gedanken kamen, es kann nicht nur wegen dem sein.
00:16:12: Also irgendetwas muss wie noch sein, weil ich eben zwei Böhren alt hatte und dachte, warum komme ich immer wieder an den Punkt dieser Erschöpfung?
00:16:22: Und da habe meine Freundin darauf aufgeklopft, was sie selbst ein ALTH hat.
00:16:31: Und es hat mir die Diagnose erst einmal zur Klärung gegeben von Aha!
00:16:36: Okay, daher kommt die Erschöpfung.
00:16:39: Weil ich eigentlich mit Permanent-Soiramen in eine Quetscht habe ... Das muss ich sehr anstrengen für diese, dass sie dort reinpassen.
00:16:47: Ich denke, das hat dazu geführt, dass ich mich auch anders mit dem Thema Mobbing auseinandergesetzt habe.
00:16:54: Am Anfang war es sehr zweiteilt und irgendwann konnte ich es einfach zusammenbringen.
00:16:59: Wenn man dabei ist, alles miteinander zu tun hat, dann ist es ein Thema, das dir sehr wichtig ist.
00:17:04: Dass man so vielschichtig ist.
00:17:10: Am Anfang habe ich schon angesprochen, dass du zwischen zwei Welten lebst.
00:17:17: Schweizer Alltag und der türkischen Familie.
00:17:22: Wie ist das für dich?
00:17:24: Es ist speziell.
00:17:26: Es hat von klein auf bei mir dazu geführt ... Ich fühlte mich nie wirklich noch nicht mehr dazugehörig.
00:17:33: Ich sehe mich weder als Turkin.
00:17:35: noch als Schweizerin, weil ich irgendetwas dazwischen bin.
00:17:43: Als SchweizerInnen mit türkischem Wurzeln ist das etwas, was ich merke, dass ich nicht ganz Schweizerinn bin.
00:17:50: Ich kenne z.B.
00:17:51: so ganz aussprünglich Berner ausdrücken nicht und dann merke ich auch einen anderen Hintergrund oder eine andere Herkunft.
00:18:03: Was auch noch das verstärkt ... ist, dass sie sehr oft gefragt wird, woher du kommst.
00:18:09: Und das ist nicht gemeint, wo du aus der Schweiz oder wo wohnst, sondern gemeint ist aus der Türkei.
00:18:15: Als Dürrkind bin ich hingegen in die Türkeis, eine Auslandsdürrkinne, die schlechte Türkeischrede.
00:18:23: Man hört mir an, dass ich nicht in den Türkeilen leben.
00:18:28: Und so Aussagen, was ich immer wieder einmal gehört habe ... Ja, ich bin keine richtige Türkein.
00:18:34: In der Schweiz ist alles einfacher.
00:18:37: Da hat man es ja per se besser.
00:18:40: Ich höre nicht wirklich dazu und habe keinen klaren Dialekt dort.
00:18:47: Es geht auch dort wie hier in der Schweiz.
00:18:49: Je nach Region rettet man etwas anders.
00:18:52: Und ich sehe ein sehr eingeschränktes Vokabular.
00:18:54: Die Sprache im Grunde genommen macht sicher was, dass ich mich jetzt beiden Orten nicht richtig zugehörig fühle Aber es ist etwas, was sich eigentlich so ziemlich durchs ganze Leben durchzieht und nicht nur mit der Herkunft zu tun hat.
00:19:13: Wie ich schon am Anfang erwähnt habe, habe mich nie zur Zugehörung eines Klicks gefühlt oder einer Gruppierung oder Ideologie.
00:19:26: Da gab es bei mir immer Tausend Abstufungen.
00:19:28: Das Gleiche habe ich auch ... eine gesellschaftliche Einordnung angeht, dass ich aus einem recht guten Haus komme.
00:19:40: Aber in meiner Jugend war ich sehr im linken Szenen-Unterwegs.
00:19:45: Wenn ihre Szene so hineinhalten, dass sie auch wie zwei komplett unterschiedliche Welten waren.
00:19:52: Das Gleiche habe ich aber Interessen.
00:19:53: Auf der einen Seite interessiert mich Naturwissenschaften, Medizin extrem und Psychologie.
00:19:59: Und auf der anderen Seite Kreativität, die ich auch von Beruf her habe mit dem Grafikdesign.
00:20:07: Und man erzielt sich auch, was ich im Alltag brauche – also ich bin wahnsinnig gerne allein -, aber brauche Sozialkontakte.
00:20:16: Also genug!
00:20:18: Das ist manchmal gar nicht so einfach, diesen Weg oder das Gleichgewicht zu finden und es hat am Endeffekt dazu geführt, dass ich die Therapie immer wieder einmal angeschaut habe, dass mich extrem ambiolent fühle.
00:20:34: In Filmen, die ich mache und in dem, was ich darstelle.
00:20:38: Dass du da so beschreibst ist schon eine grosse Zerissenheit zwischen diesen Themen.
00:20:45: Das hin- und her... Was macht das mit dir?
00:20:49: Die Ambivalenz auch auszuhalten?
00:20:54: Für die Glauben auch.
00:20:56: Heute weniger aber früher sehr zur Unglaubwürdigkeit gegenüber mir.
00:21:03: Also dass ich ... Ja, manchmal ist es nicht so recht fein.
00:21:07: Wer bist du jetzt?
00:21:08: Was bist du now?
00:21:08: Was willst du?
00:21:11: Weil sie so unterschiedliche Richtungen sind.
00:21:15: Das macht's v.a.
00:21:16: Also wirklich, dass es zwischen verschiedenen Welten zu rissen, das trifft es wirklich sehr gut und der hat seinen Platz wie nicht zu finden.
00:21:25: Wie gehts dir heute mit dem?
00:21:26: Also den Platz zu fingen oder vielleicht in diesem ein bisschen zu robbern, in dem du auch glaubst?
00:21:34: Wer bist du und welcher gehört?
00:21:37: Wie geht es dir heute mit ihm?
00:21:38: Heute geht's mir viel besser, weil wir diesen Platz schaffen.
00:21:42: Also ich probiere, wie nichts in gesellschaftlichen Normen zu finden.
00:21:46: Der Zug ist schon abgefahren mit meinem Berufsweg.
00:21:50: Sondern ich versuche wirklich hier über die Selbstständigkeit einen Raum zu schaffen auch für andere.
00:21:56: Wo man darf sein, wie man ist.
00:21:59: So wenig wie möglich ein Urteil wird.
00:22:02: Über eine oder über eigene Ansichten Und dadurch geht es mir besser mit ihm.
00:22:10: Man hat zusammen schon so viele verschiedene Themen gestreift, auch von deinem Leben und deiner Lebensgeschichte.
00:22:18: Wie hast du das alles bis hierher geschafft?
00:22:23: Ja, es war ein langer Weg.
00:22:27: Also angefangen hat es sicher einfach mit den verschiedenen Phasen in meinem Leben ... Ich bin immer wieder in Therapie gegangen.
00:22:40: Therapie ist sicher ein wichtiger Punkt.
00:22:44: Dann meine Hunde, also ihnen verdanke ich sehr viel.
00:22:50: Sie haben es eigentlich geschafft, sie nicht mehr wegzuschauen und gemerkt, dass ich mich mit meinen Ängsten auseinandersetzen muss, mit meiner Schwäche, mit meinem Sehnsucht.
00:23:08: Und zum anderen als das Umfeld, das inzwischen sehr klein wurde.
00:23:16: Also sie ist eine Familie oder auch eine Freundschaft oder ein Kreis, der sehr unterstützend war.
00:23:24: Es hat eigentlich gemacht, dass ich doch irgendwo immer einen guten Aufgabe gefühlt
00:23:31: habe.
00:23:32: Lass uns gerne noch ... In diesem Teil von deinem Leben eindrücken, was eine grosse Liederschaft für dich ist.
00:23:37: Was du dir jetzt erwähnt, die Hunde ... Ich weiss von dir, dass du das in einen Zusammenhang bringst mit psychischer Gesundheit und mentalen Themen.
00:23:45: Du hast vorhin gesagt, du bist Grafikerin der Beruf und aber auch Hundetrainerin.
00:23:50: Und deine Hunde spielt zentrale Rolle im Leben.
00:23:54: Wenn du für dich gemerkt hast, dass sie nicht nur Begleiter sind, sondern ihr wirklich etwas beibringt?
00:24:03: Eigentlich ab dem Zeitpunkt, an dem ich meine erste Hunger hatte und die ersten Probleme oder Konflikte im Alltag waren.
00:24:14: Und dann bin ich zu verschiedenen Hunden getrennt gegangen.
00:24:18: Kennen konnte man wirklich langfristig helfen.
00:24:22: Also du hast das Problem beim Hund gesucht?
00:24:24: Genau!
00:24:25: Man hat eigentlich nur das Problem mit dem Hund gesuchten.
00:24:27: Vielleicht schon auch ein wenig bei mir aber nicht in diesem Zusammenspiel Und es ist schon sehr wie ein klassischer Schusssystem, das wir kennen.
00:24:39: Es ging vor allem um Verhaltensmodifikationen.
00:24:43: Irgendwann habe ich gemerkt, dass man nicht weiterkommt und mich selbst weiterbildet.
00:24:48: Ich merkte, wie viel Anteil meine Geschichten, Erfahrungen und Erlebnisse haben, meine Ängste.
00:24:59: in die Beziehung und wie viel vor allem mein Hund von meinem Zustand gespiegelt hat.
00:25:07: Und auch wenn man so auf den Hund anschaut, wieviel das ihre Erfahrung, ihre Geschichte, ihre Genetik mit drin gespielt hat.
00:25:17: Das hat mich motiviert an mir zu schaffen zum Fairbleiben mit dem Hund nicht nur an ihm zu umdokteln.
00:25:26: Er zog sich näher weiter, also der Zweithung.
00:25:32: Er kam mit sehr viel Ängste vor allem Gröschen-Ängsten und da musste ich mich mehr konfrontieren mit meinen Ängsten.
00:25:43: Für ihn konnte er stabile Begleiter nebenan sein.
00:25:50: Beim dritten Hund ist es ziemlich eskaliert, weil es ein reizsensibler Hund ist Mit meiner Neurodivergänz oder mit meiner Thematik dort drin.
00:26:01: Bei ihr ganz viel ausgelöst, sie hat sehr viel gespiegelt und ja... Dort habe ich gemerkt man kann es nicht... Man kann jetzt ihn weit umschauen, man muss ihm ein System anschauen.
00:26:13: Also seit diesen Momenten warst du gemerkt, dass er hier ganz viel mit dir zu tun hatte.
00:26:17: Deine Hunde hat auch viel gespiegelt, wer du bist wie du bist, damit wir an dir arbeiten können.
00:26:22: Was hast du denn mitgenommen?
00:26:26: Gemeinsam ein Weg, das mit deinen Hunden unterwegs ist.
00:26:30: Was ich vor allem mitgenommen habe war... ...leeren Nei-Sagen und Grenzen setzen.
00:26:37: Und der hat komplett Angst verloren.
00:26:39: Ich hatte mir das Gefühl, wenn ich Nei sagen würde, werde ich verlassen.
00:26:42: Da hätte man mich nicht mehr gerne.
00:26:44: Aber wie zu merken bei den Hunden hat es gegen die Elbe gewürgt?
00:26:47: Sie sind viel näher gegrückt.
00:26:49: Es ist viel mehr Vertrauen entstanden.
00:26:51: Wenn dein Hund mal eine Nei sei oder muss ich das verstehen?
00:26:55: Eher so verstehe ich, dass wenn ich Neiseige oder Grenzen setze, dann rede ich eigentlich über mich.
00:27:01: Ich rede ja darüber.
00:27:03: Das war jetzt für mich zu viel.
00:27:06: Wenn ich es nicht mache, spiele ich einfach mit und zeige meine Durchgleichen.
00:27:10: Und durch das Neisege habe ich mir bei meinen Hunden verzeigen.
00:27:15: Und da hat vor allem dazu geführt, auch wenn die Situatione an sich unangenehm sind – wir haben niemanden wirklich gerne Konflikte, aber ... Der wird es merken, man wachst an diesen Konflikten und Reibungen.
00:27:29: Weil wenn der Hund uns Meilen voraus hat ... Er ist ein Opportunist.
00:27:35: Und er sagt immer, dass er gut findet oder was nicht.
00:27:39: Das habe ich eigentlich mitgenommen.
00:27:41: Ich habe auch Verlustängste verloren zum Beispiel.
00:27:45: Aber der Hund geht nicht einfach so.
00:27:47: Durch das machte ich Erfahrung, dass ein Bezieh viel stabiler wird, vertrauter wird.
00:27:54: mehr übersichert.
00:27:57: So spannend!
00:27:59: Dass man sich auch sehr gut erzeugt, dass das etwas macht mit der Beziehung zu einem Hund aber auch zu sich selbst und zu anderen Menschen.
00:28:09: Genau, es kann sein, dass ich zum Beispiel gezeigt habe, jetzt bin ich nicht unsicher, ich weiss nicht weiter.
00:28:13: Ich hatte früher viel mehr Mühe, dann war ich so da als ich wüsste wie oder auch wenn ich meine Emotionen spürte, die unangenehm sind, Mitten überkommen.
00:28:25: Ja...
00:28:27: Und dieses Thema Grenzen setzen, wo du hast angesprochen und jetzt auch so einen Weg bist gegangen um mit dir selbst und damit mit Menschen ehrlich oder ehrlicher zu sein?
00:28:39: In welchen Situationen hat dich das Besonderes heraus gefordert?
00:28:42: Die, die abzugrenzen?
00:28:44: Ganz speziell in diesem Arbeitsumfeld, den ich in Hundenbetreuung gearbeitet habe, weil dort hat es so viel Hunger auf dem Platz gekauft dass ich irgendwann gemerkt habe, ich kann nicht vorspielen, dass ich keine Angst habe.
00:28:58: Ich kann nicht vorstellen, dass sie sicher bei diesem Moment ... In dieser Erfahrung musste ich viel machen und muss leeren Grenzen setzen.
00:29:08: Es ist mir in der Zeit bei Hünger ein einfacher Gefallen als beim Menschen, weil die Hüngse direkt dabei sind.
00:29:14: Bei den Hunden muss man sich nicht gross interpretieren, wenn er etwas aufhängt oder zu Ende zeigt oder knurrt.
00:29:21: Dann weiss ich ganz klar, was Sie jetzt nicht so toll veranstalten.
00:29:27: Was ich auch der Erfahrung gemacht habe, dass Grenzensätze sehr wichtig sind ist beim Thema Mobbing selber.
00:29:33: Ich fragte mich irgendwann auch, warum hat man eine Knie gemobbt und warum nicht über anderes?
00:29:40: Und das ist sicher daran gelegen, dass ich Grenzen nicht gesetzt habe.
00:29:43: Dass ich ihnen gesagt habe, sie haben es auch nicht mit mir.
00:29:45: Es fühlte sich zu nahe an mich her.
00:29:52: Aber es ist tatsächlich der Anfang über die Hunde passiert.
00:29:56: Und jetzt mit den Menschen bis immer noch umzulehren, aber die Erfahrung zu machen, dass es sehr viele schöne Konsequenzen hat, wenn man Grenze setzt, hilft mir auch, das bei den Menschen besser anzuwenden.
00:30:10: Aber das ist natürlich immer noch eine schwache.
00:30:14: Was kann dieser Hund vielleicht manchmal besser als die Menschen?
00:30:18: Ja, es liegt daran, dass ich etwas nicht kenne, was Menschen können.
00:30:22: Man kann sich nicht gegenüberversetzen.
00:30:24: Darum empfinde ich, dass es sehr opportunistisch geht um ihre Bedürfnisse.
00:30:30: Im besten Fall natürlich immer auch für das ganze sozialen Konstrukt.
00:30:35: Aber sie kommen nicht einfach etwas zu sehen.
00:30:38: Und es spielt keine Rolle, was sie gegenüber von dem halten.
00:30:43: Ich denke, das vereinfacht's mir im Umgang mit den Hunden.
00:30:48: Hast du dir selbst weitergebildet?
00:30:51: Im systemischen Coaching ... Es geht darum, dass alle Lebensbereiche zusammenhängen.
00:30:58: Dass du im Zusammenhang mit den Hunden so nach unterwegs bist und siehst, die Schnittstelle zu mentaler Gesundheit, zu psychischer Gesundheit.
00:31:08: Die grösste Schnittstellung sehe ich darin, dass alles immer Teil eines Systems ist.
00:31:16: Sprich nehmen wir jetzt mal V-Mobbing.
00:31:21: zu Opfer- und Leihschuhe.
00:31:22: Es ist nie der Täter eine Leih-Schuhe, sondern es ist ein System, das irgendwie in einem Ungleichgewicht ist für den Stasen überhaupt Platz und Raum hat.
00:31:31: Und was die mentale Gesundheit dort darin spielt, geht in meiner Arbeit als Hundetrainerin, Schäckstich Coach, für Menschen mit Hunger, dass wenn Leute ein Problem haben im Verhalten mit dem Hund eigentlich ... Es kann aber auch nie nur am Mensch liegen, sondern es ist ein Zusammenspiel.
00:31:55: Von dem kommen noch gesellschaftliche Erwartungen rein, gesellschaftlichen Normen und Gesetzesgebungen.
00:32:02: Deshalb ist das so wichtig, dass man die ganze Systeme anschaut, um nicht in den Sinn zu kehren, eine Person zu beschuldigen.
00:32:13: Das habe ich aus der ganzen Mobbing-Geschichte gelernt.
00:32:18: Eigentlich ist nicht eine Person schuld, sondern das System hat irgendwo einen Fehler oder ein Ungleichgewicht.
00:32:26: Die Schnittpunkte von mentaler Gesundheit zum Hund äußert sich v.a.
00:32:32: dort, wenn es Konflikte und Probleme gibt.
00:32:35: Das heisst man hat eigentlich als Beispiel Angst vor Feuerwerken.
00:32:46: Dass mein Hund so vorlebt, ist uns nicht zu hundert Prozent garantiert.
00:32:51: Aber es kann sein, dass wir auch Angst vor Feuerwerk entwickeln können.
00:32:55: Er sieht mich ja als Sozialpartner und orientiert sich auch an dem.
00:33:04: Es entsteht überhaupt erst ein Problem, weil ich das Thema mit etwas habe.
00:33:08: Beispiel Aggression war in meinem Berufsalltag das, was ich am häufigsten sehe.
00:33:15: Menschen, die hung haben, die aggressives Verhalten zeigen.
00:33:19: Das ist nicht ein falsches Verhalt, sondern es ist schlichtweg hundigere.
00:33:26: Kommunikation gehört zu unserer menschlichen Kommunikationseigen dazu.
00:33:31: Ist das v.a.
00:33:32: das Problem, dass der Mensch selbst ein Thema mit Aggression hat?
00:33:35: Entweder überfordert er mit Aggression, Angst vor der Aggression oder selber übermäßig aggressiv ist.
00:33:43: Ist die psychische Gesundheit so wichtig im Zusammenleben, dass wir auch erkennen als Menschen, wo ich meine Themen habe.
00:33:52: Und ist das Verhalten, was mein Hund zeigt wirklich ein Problem?
00:33:55: Oder habe ich in Anführungsstichen nur eigenes Problem damit?
00:34:01: Der geht mir vor allem darum, bei Fair zu bleiben.
00:34:04: Weil wir können heute ganz vieles nicht absprechen wie genetisch, also Zuchtziel und auch der Hund ... per se bei der Hund funktioniert.
00:34:15: Also muss man denken, kann man eine psychische Gesundheit etwas verändern, damit das Problem nicht mehr so gewicht überkommt?
00:34:22: Jayan, wenn du heute zurücklegst auf deine Geschichte zu leben zwischen zwei kulturellen Welten die Erfahrung von Mobbing an den Häusern, wo dein Leben auch immer wieder auserfordert
00:34:35: macht...
00:34:35: Was nimmst du mit für dich aus dieser Geschichte für dein Leben?
00:34:40: Also was ist... wirklich mitnehmen ist, ich muss es nicht allen errechten machen.
00:34:46: Für das man mich gerne hat oder dass ich noch immer dazugehören.
00:34:49: Ich glaube so das, was wahrscheinlich überall umsteht.
00:34:55: Ich nehme auch mit, dass sich es lohnt, sich mit der eigenen Emotion auseinanderzusetzen.
00:35:00: Ein bisschen wegzukommen von einem sehr analytischen Mensch bei, also wegzukomen vom Kognitiv und vom Kopf... nicht alles zu erklären, sondern eher ins Gefühl und in das Gespür hineinzugehen.
00:35:16: Ich nehme auch mit, dass es nicht immer sehr sinnvoll ist, wenn man schuldige sucht, sondern sinnvoller ist, weil man bei sich und in seinem System oder heran schaut, der Kenntnis, dass man sich selbst oder seine Persönlichkeit weder vor einer Diagnose noch von irgendeiner Erfahrung abhängig machen soll.
00:35:39: Ich bin nicht die Mobbing-Opfer, ich bin auch nicht die Diagnose, die ich bekommen habe.
00:35:45: Sondern diese Sachen sagen eigentlich mehr über das System oder der Gesellschaft aus, als über das Individuum alleine.
00:35:57: Das relativiert für mich sehr vieles, was ich erlebt habe.
00:36:03: Es hat ganz viele Faktoren an sich daran.
00:36:07: Und ich nehme mit, dass man ... Es ist leider ein priviläge, aber dass wenn man diese Möglichkeit hat, sich so Unterstützung zu holen.
00:36:17: Also sei es juristisch, sei es therapeutisch oder im Umfeld und sich v.a.
00:36:23: als Umfeld versucht zu arbeiten, je nach Möglichkeit was man mit den Augen umgeht.
00:36:29: Und lernt mit Menschen, die aus Boshaftigkeit oder Misskunst rausgehen, mit diesen Menschen umzugehen.
00:36:37: Ohne ... Sie mussten komplett streichen, weil sie uns für einsammten.
00:36:44: Das ist so das, was ich aus diesen Erfahrungen mitnehme und eigentlich gehört man immer irgendwo dazu.
00:36:53: Es kann im Großen sein, es kann im Kleinen sein – also nur wenn man heisst sehr gute Freunde hat, gehört man schon immer dazu.
00:37:00: Dass du dazugehörst, heisst zu meinem Beispiel Beziehung mit Menschen.
00:37:06: Wunderschön!
00:37:07: Für den Wort findest du das?
00:37:10: Ja, also von dem Weg, wo du bist gegangen und dich vor allem ganz fest mit dir selbst auseinandersetzt hast.
00:37:17: Was hast du auch über dich selber gelehrt auf diesem Weg?
00:37:23: Das ist eine gute Frage!
00:37:26: Gibt es etwas, was frisch führer kam oder dass du neu bewusst bist geworden über dich selbst?
00:37:35: Also was ich mir richtig bewusst bin geworden sind so gewisse Fähigkeiten, die ich vorher als Schwächerin angeschaut habe... Also Feigreiten
00:37:45: z.B.,
00:37:46: für Nichts Denken.
00:37:49: Details waren nicht so urteilend zu sein.
00:37:53: Das war mir vorher gar nicht so bewusst, als ob ich Urteile sehr viel übermünsche oder andere.
00:38:03: Aber eben schon durch die Reflexion zum Beispiel merke ich habe auch Mitgefühl mit dem Mobbingtäter und habe gelernt, dass es nicht abnormal ist wie ich bin.
00:38:14: Dass es okay ist wie Ich bin Dass es Menschen gibt, die das schätzen.
00:38:19: Andere, die es blöd finden und dass das stimmt so.
00:38:24: Dass das auch darf sein.
00:38:27: Das ziehe ich wahrscheinlich fast am meisten daraus aus.
00:38:30: Ich
00:38:32: finde es ein wunderschönes Fazit, Jan.
00:38:34: Du bist gut wie du bist.
00:38:35: Ich bin gut wie nicht.
00:38:38: Und zusammen sind wir im Leben unterwegs und können nebenan miteinander im Leben umher weg sein.
00:38:45: Wahnsinnig schön!
00:38:46: Wieso diese ... Ja, all die herausfordernden Sachen, was du in deinem Leben erlebt hast.
00:38:52: Die auch einen solchen Punkt bringen, wo du ... Und du kannst sagen es ist gut?
00:38:56: Ja und
00:38:57: ich glaube das kann man wirklich so sagen.
00:39:03: Es hat etwas soziales finde.
00:39:06: Dass es von einem selber ist, gut wie man ist, hangt zum Schluss immer an der Gruppe.
00:39:14: Was macht's mit dir wenn wir jetzt zusammen ... auf all das Erlebte zurück zu schauen, was wir jetzt darüber geredet haben und gestreift.
00:39:22: Wie irgendwie Frau vieles erlebt zu haben?
00:39:27: Was mir so viele verschiedene Perspektiven im Leben nicht aufgezeigt hat.
00:39:30: Und ich wahrscheinlich sonst gar nicht hatte.
00:39:32: Und weil es mich auch zu wungen hat.
00:39:34: Das hat mich zu wungern, richtig herzschauen.
00:39:38: Hey Jayan!
00:39:39: Merci vielmals für die Teile deines Geschichts, Herr Schmey und uns alle, Ola.
00:39:46: Teilhaar von deinem Weg, wo du ... Du warst gegangen, so schön bist du da.
00:39:53: Merci!
00:39:53: Und danke dir, dass du uns zugelassen hast.
00:39:56: Das ist Shit.
00:39:57: wie weiter der Podcast von hundertdruhvierzig.ch.
00:40:01: Die Targeboten in Hand.
00:40:03: Rund um die Uhr ist jemand da, der dich zulässt.
00:40:05: Kein Thema ist zu klein, keine Sorge ist zu gross.
00:40:09: Du bist nicht alleine.
00:40:10: Mehr über unsere findest du online auf hundert druhrvierzig.ch.
00:40:13: Die Produzentin von dieser Folge ist Melanie Häusler.
00:40:17: Mein Name ist Tobias Grimm, schon bist du dabei.
00:40:21: Wir hören uns!
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