Ich wusste, ich muss hier weg.

Shownotes

**TW! ** In dieser Folge sprechen wir über Suizid und die direkte Zeugenschaft eines Suizids im öffentlichen Raum. Die Inhalte können belastend sein. Bitte hör dir die Folge nur an, wenn du dich damit wohlfühlst oder gemeinsam mit einer Person, der du vertraust.

Erika ist alleine in Hamburg unterwegs, als in einer U-Bahn-Station das Unfassbare passiert: Ein Mann wirft sich vor den einfahrenden Zug. Direkt vor ihren Augen. Was folgt, ist Chaos. Schreie, quietschende Bremsen, Menschen, die durch den Wagen geschleudert werden. Und ein einziger klarer Gedanke: Ich muss weg.

Erika erzählt, wie ihr Körper sofort in den Fluchtmodus geschaltet hat und warum sie diesem Impuls gefolgt ist. Wie sie sich danach allein durch die Stadt bewegt hat, ohne Zugang zu ihrem eigenen Körper. Und was ihr geholfen hat, langsam wieder bei sich anzukommen: ein Gespräch mit einem Fremden im Park, das Schreiben von Hand, die ruhige Stimme ihrer Schwester am Telefon.

Eine Folge über das Miterlebte, über Ohnmacht und innere Stärke und darüber, was es heisst, sich selbst in einer Krise nicht zu verlieren und das zu tun, was sich dann richtig anfühlt.

💙 Falls du dich in einer akuten Krise befindest oder mit Su*zidgedanken kämpfst, zögere bitte nicht, dir Hilfe zu holen. Sie sind für dich da und unterstützen dich in dieser schwierigen Zeit. Du bist nicht allein.

Hier sind einige Anlaufstellen in der Schweiz: Bern: Kriseninterventionszentrum Bern, UPD Psychiatriezentrum Zürich: Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUK), Notfallzentrum Basel: Psychiatrie Basel, Notfallpsychiatrie Genf: Hôpital de Psychiatrie, Krisendienste (Teil der HUG) Lausanne: Centre Hospitalier Universitaire Vaudois (CHUV), psychiatrische Notfallversorgung

Für sofortige und anonyme Unterstützung: 143.ch - Die Dargebotene Hand: Anonym und rund um die Uhr erreichst du die Dargebotene Hand unter der Telefonnummer 143. Falls es dir schwerfällt, darüber zu reden, kannst du auch chatten oder eine E-Mail schreiben. Pro Juventute - Tel. 147: Unterstützung speziell für Kinder und Jugendliche. Rund um die Uhr kannst du dich via Telefon oder WhatsApp an 147 wenden.

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©2026 143.ch - Die Dargebotene Hand Bern. Alle Rechte vorbehalten. Verantwortung: Melanie Häusler Redaktion und Skript: Tobias Grimm und Melanie Häusler Host: Tobias Grimm Schnitt: Melanie Häusler

Transkript anzeigen

00:00:04: Ich fahre noch in den Weg.

00:00:05: Ich möchte lernen, um das Zeug und die Aufregung der Bildung zu nehmen.

00:00:12: Das ist einfach etwas, was ich nicht denke für ein falscher Film.

00:00:14: Manchmal schweigt es lieber besser, wenn man viele Fragen stellt.

00:00:27: Shit wie weiter?

00:00:29: Der Podcast von hundertdrufjahrzehnti-Targeboternihand.

00:00:34: Hier erzählen Menschen ihre ganz persönlichen Geschichten über Sucht und Sehnsucht, über

00:00:40: Alltagskämpfe

00:00:41: Und über den Mund, trotz allem weiterzugehen.

00:00:44: Mein Name ist Tobias Grimm.

00:00:46: Schön bist du dabei!

00:00:48: Oder eigentlich könnte man heute hier sagen Moin Wir machen nämlich zusammen eine kleine Race auf Hamburg.

00:00:54: Dorthin nimmt uns heute Erika mit in ihre Herzensstadt, wo sie immer wieder gerne heran ist und wo sie zu einem Ort geworden wurde, der sie vor etwa zwei Jahren etwas erlebt hat, das ihre Welt von einem Moment auf den Kopf

00:01:09: gestellt

00:01:10: hat.

00:01:10: Die Erika wird die Zeugin von einer Suizid im öffentlichen Raum.

00:01:16: Ohne Vorbereitung ist sie plötzlich mittendrin.

00:01:20: Falls das für dich too much sein könnte, lasst den Podcast zu einem Zeitpunkt, wo du so ein Thema verschwinden willst oder mit jemandem zusammen.

00:01:28: Wir haben über einen Tabu Sprachlosigkeit und darüber was Erika hat geholfen mit solchen Krisen, die von aussen gekommen sind

00:01:37: umzugehen.

00:01:38: Du erzählst mir heute deine Geschichte Erika?

00:01:40: So schön bist du da!

00:01:42: Merci vielmals.

00:01:43: Ich

00:01:45: weiss, dass du dir vor dem Podcast in der Vorbereitung in den letzten Tagen selber eine Frage stellst und zwar warum jetzt nach fast zwei Jahren noch einmal in die Situation von denn eintauchen?

00:02:00: Wieso eigentlich?

00:02:01: Auf was bist du gekommen?

00:02:03: Das war ein paar verschiedene Punkte, das ich selbst überzeugt bin.

00:02:11: wie der Fahrer oder die ich reinkomme, muss meistern, dass es gut ist, diese Sachen noch anzuschauen.

00:02:19: Und zwar auch mit einem Wunsch zu schauen oder auch mit einer Erfahrung, was ich heute darf sagen, etwas aufzulehren und etwas zu erkennen – ein Muster zu kennen, wenn es gut geht sogar etwas wirklich zu lernen und zu verändern.

00:02:37: Das ist so der Enkelgrund und der andere Grund.

00:02:40: Ich habe ein Bild mitgebracht.

00:02:43: Das kam in den letzten Wochen wieder in die Finger und ich habe das angeschaut, dass ich sofort wieder in den Raum eindacht, nachdem ich es erlebte.

00:02:55: Sie sehen Wasser auf dem Bild und Blumen mehr?

00:03:00: Es war ein Park, wo ich bin.

00:03:03: Nachdem das passiert ist, was ich gemerkt hatte.

00:03:07: Jetzt muss ich einfach weg, jetzt muss ich dort sein.

00:03:11: Es gab sehr schöne Blumen und es gab Granium, also um einen künstlichen Bechli an.

00:03:18: Ich habe mit dieser Luftfahrt gesehen, dass das Wasser durch den Wind in Bewegung kommt.

00:03:24: Und dann hat die Blume so wie bewegt.

00:03:28: Das hat ein ganz spezielles Bild gegeben.

00:03:30: Ich wollte das fotografieren und das zeigt im Moment etwas, was mir eigentlich in die Mitte ging.

00:03:37: ist alles ein bisschen durcheinandergekudelt worden.

00:03:43: Also, Kommerika, wir tauchen zusammen in deine Geschichte zusammen nach, was hier eigentlich passiert im Aussen und im Innern.

00:03:54: Vor gut zwei Jahren bist du alleine auf Hamburg gereist.

00:03:59: Er steht dort immer wieder einmal herangehend.

00:04:02: Du musst uns mal mitnehmen.

00:04:04: Was hast du an diesem Tag erlebt?

00:04:08: Ja!

00:04:08: Wenn ich das Wort Hamburg schon einmal höre, habe ich viel Freude.

00:04:12: Hamburg ist für mich eine tolle Stadt von Kultur und Musik, von Leuten, von Natur, Konzert usw.

00:04:21: Ich bin gerne hier bei den Geheimlich-Au-Jordentuchern ein paar Tage alleine sicher.

00:04:27: Manchmal sind meine Freunde mit meinem Mann.

00:04:30: Und da war ich alleine an diesem Tag.

00:04:33: Ich hatte die Wüste.

00:04:34: Ich wollte etwas ins Zentrum schauen.

00:04:37: in einem Museum und habe entschieden, heute gehe ich nicht mit der U-Bahn.

00:04:43: Heute gehe ich auch mit dem Bus.

00:04:46: Ich kenne das Busnetz nicht so gut und habe es gefunden.

00:04:49: Das kann ich lernen kennenlernen und bin dann in den nächsten Bus eingestiegen und habe gewusst, jetzt fahre ich mit diesem Bus zu Quer, aber irgendwann komme ich wieder bei diesem Museum an, wo ich nach Hause gehen will.

00:05:02: Und das war eigentlich ein guter Start.

00:05:03: Ich habe gemerkt, dass die Stadt im Moment etwas nach Hause ist.

00:05:11: Die Busse kam nicht vorwärts an.

00:05:13: Es hat mich ein wenig von nerven.

00:05:16: Dann ging ich bei der nächsten U-Bahn-Station wieder in die U-Panne und komme ein bisschen schneller vorwärtig.

00:05:22: Und dann konnte ich in das Museum gehen.

00:05:26: Bei dort ausgestiegen war eine kleine Busstation.

00:05:30: Es gab verschiedene Bussen dort.

00:05:32: Ich habe geguckt, auf welche U-Beinstationen man sein muss.

00:05:35: Es gab relativ gleich einen U-Bahn, der die Verwirrung hatte.

00:05:40: Ich habe etwas Gas gegeben und bin gesteckt.

00:05:42: Es war im zweiten U-Gehunde.

00:05:45: Aber man hat gesagt, aufpassen nicht auflaufen, sonst fliegst du um.

00:05:50: Langsam bin ich dort.

00:05:52: Und als ich fast untergefallen war, habe ich gehört, dass das U-Bein schon kommt.

00:05:56: Es hatten ziemlich viele Leute auf dem Beron.

00:05:59: Er hatte eine Frau, die mit einem Kind und einem Kindern.

00:06:05: Vorne beim Bahnsteig war er ein Mann mit so dunkler Haar, mit so einer Bischenjacke.

00:06:12: Dann sah ich, dass das ganz nach vorn dran ist.

00:06:16: Dann kam die U-Bahn rein ... Und in diesem Moment wirft sich dann einmal um den Zug.

00:06:22: Das war einfach ein schreckendes Mal.

00:06:25: Es gab einen falschen Film.

00:06:29: Im Moment ist alles ... Ganz wenig ist die Stil und dann ging der Tumult los.

00:06:35: Die U-Bahn machte eine Vollbremse.

00:06:37: Man sah, dass es die Leute in den Schassbilden, die ich fest war, in dem Zug hingeschüttelt hat.

00:06:46: Die Leute schreien sofort an.

00:06:50: Eine Frau sprach extrem und kam auf mich zu.

00:06:55: Ich habe gemerkt ... Nein!

00:06:59: Ihr Kind ... Ich hatte ganz fest gewusst, ich muss hier weg.

00:07:05: Das war eine sonnenkörperliche, klare Impulse für mich.

00:07:12: Ich musste hier weg und die Leute haben geschraubt.

00:07:16: Es kam sofort mit der Teilung, dass wir das Bäron verlassen sollten.

00:07:24: Ja ... Und ich bin auch nicht zu stecken auf so schnell wie möglich, weil dieser ... Der Innerbedürfnis von hier weg, die Bilder und das Geschrei und der Lärm nicht zu hören.

00:07:38: Das war extrem stark.

00:07:40: Ich kam in dieser Uhe und da habe mich ein Mann angesprochen.

00:07:48: Er wurde mit den Gehirten angeschrieben und hat mich auch angelangt.

00:07:51: Ganz klar hingegen nach links.

00:07:53: Er sagte, dass sie Hilfe brauchen.

00:07:57: Und er klopfte mir einen Augenkontakt kurz.

00:08:01: Ich sagte, ich brauche keinen Hilfen.

00:08:02: Ich musste einfach weg.

00:08:09: oder vielleicht ist das so im Hintergrund, ich weiss es nicht.

00:08:11: Aber dann hat sie mir klar ... Er hat mir vertraut, dass ich, als ich sagte, er muss weg, dass er das kann.

00:08:19: Nicht, dass etwas ist, sondern dass ich selbst schlagekomme.

00:08:25: Was nachher los ging, war wie in einer Krimi.

00:08:29: Die Führwehr kam, die Polizei kam, Sirene, Blaulicht und Ambulanz.

00:08:37: In allen Horten wurde sofort abgesperrt.

00:08:40: Ich war einfach in erster Busse, die wussten, dass der Bus hoffentlich fahren muss und ich wollte weg.

00:08:46: Ich wollte lernen, ob das Zeug oder die Aufregung diese Bilder nicht in mich nehmen.

00:08:52: Aber auch ... Mal in einer Busse hinbekommen, ist mir eine Gedanke durch den Kopf.

00:08:58: Auch die Frau, die so geschreit hat, musste sie nicht darnehmen.

00:09:05: Also auch Erica ... Jetzt hast du vielleicht etwas verpasst, jetzt könnte jemand noch helfen.

00:09:10: Man konnte schauen, dass dieser Kind ... Das war so ein Moment, in dem ich ... Ich dachte, es sei verdurrt.

00:09:19: Ich kann nicht zurückziehen an andere professionelle Leute da.

00:09:22: Ich war auch in diesem Bus.

00:09:26: Es war schwer, weil der Frau, die vorgekackt ist, zu dir gekockert, ganz automatisch.

00:09:32: Der Buschauffeur kam schon ab Mitteilungen.

00:09:34: Wir mussten den Busbahnhof grossräumig umfahren.

00:09:41: Und dann sieht die Frau, das ist auch ein Personunfall passiert.

00:09:45: Man sagt ja, ich habe es gesehen.

00:09:49: Wir haben eigentlich nicht viel geredet, respektiv.

00:09:53: Ich sah aus und merkte, dass ich in meinem Gebiet mit dem Bus in die Industrie rauskomme.

00:09:59: Da kam mir zu Hause, da komme ich wieder weg.

00:10:04: Was mache ich jetzt?

00:10:05: Das war mal mein Nicht-Wall.

00:10:07: Dann hat die Frau gemerkt ... Man sagt, sie gehe in die Taubahn und geht an einen schönen Ort her.

00:10:16: Und es seht man Pflanzen und Blumen auf einem schönen Park.

00:10:20: Genau.

00:10:21: Ich bin beim nächsten U-Bahn-Stationen, wo der Bus vorbeigefahren ist, bin ich ausgestiegen und habe gewusst, dass es keine Taubahme gibt.

00:10:28: Dort war ein Moment, das ich weiss noch ... Wenn wir vom Ross abkommen, muss man wieder raufsteigen.

00:10:38: Das steckt man wahrscheinlich nie mehr auf?

00:10:39: Ja!

00:10:40: Und von dort habe ich gewusst, Erik jetzt musst du in die Taubahn wieder.

00:10:43: Ich hatte aber schon Respekt.

00:10:47: Ich kann nicht das geben, dass es nicht viele Leute gab und dann dachten die Leute meinen Mann an auf dem Bahnsteig zuerst bevor ich bin.

00:10:57: Er war auf einem Öpfelbaum oben, der eine Frau nicht nachher kam.

00:11:02: Er hat bemerkt, er sei auf nichts und bin auch in der Taubbahn.

00:11:12: zu dieser U-Bahnstation, wo ich in diesem Park gehen konnte.

00:11:15: Und es ging gut.

00:11:16: Ich bin da auch ausgesteckt und dieses Park hat viele Blumen, Bäume sehr grosse, starke Bäume, Wasser, Springbrunnen und so.

00:11:28: Dann bin ich einfach dort mal gelaufen, gelaufen ... Ich habe weh aber auch gespürt.

00:11:35: Das spürte ich jetzt auch in den neuen Scheinen.

00:11:37: Ich hatte keinen Bezug mehr auf meinen Körper.

00:11:41: Der Körper ist wie ... Da bin ich mit dem Kopf, Erika.

00:11:47: Und da war der Körper von Erika, die nichts gespürt hat und nichts empfindet hat, was das Gefühl hatte, kein Boden unter den Füßen oder Hunger, keine Tränen.

00:12:02: Ich war wie ein Steiner.

00:12:07: Also kleine Schutzmechanismus vielleicht auch?

00:12:11: Oder wie nimmst du es jetzt im Rückblick wahr?

00:12:15: Ich denke, es ist ein Schutzmein und einfach eine Reaktion des Körpers.

00:12:18: Das hat mich gefühlsmässig so überschlutet mit den Daumen, dass der Körper wie aufs Starr gestellt hat.

00:12:28: Ich bin gelaufen, kockert, geguckt ... Und dort brauchte sie ziemlich lange bis ich wieder gemerkt habe, was läuft?

00:12:39: Ich bin auf einem Benkel gekockt Der Flüchtling von Rumänien.

00:12:48: Hat man seine Geschichte erzählt?

00:12:50: Es ist einfach ... Nein, nein!

00:12:52: Das ist eine Geschichte nicht mehr.

00:12:53: Nein, jetzt stoppen wir.

00:12:55: Lassen Sie einfach reden und treten mich aber noch berührt.

00:13:00: Und das hat auch einen guten Tag gehabt, dass jemand mit mir spricht.

00:13:05: Das hatte ja null Ahnung von mir.

00:13:08: Null Idee, was ich in einer Geschichte erlebt habe.

00:13:10: Ich habe gemerkt, dass ich das sicher nicht.

00:13:13: Der hat ganz andere und grössere Probleme mit dem, was ihm jetzt im Moment bewältigen muss.

00:13:21: Er hat bei seinem Kind verzelt, den er schon seit einem Jahr nicht mehr gesehen hat.

00:13:25: Er fragte den Fluss, ob er etwas auch darf.

00:13:29: Kein Moment überlegt, ob es eine falsche Geschichte ist.

00:13:35: Schon bis wir gleich waren.

00:13:38: Wenn ich mich besinnere, habe ich weiter überlegt und dort gekockert.

00:13:46: Und dann kam der Kerlmann wieder zu mir.

00:13:51: Die Berührung im linken Oberarm war sehr zentral.

00:13:55: Es gab eine klare, deutliche Berührungen.

00:14:01: Nicht etwas wischewaschen oder netto lieb, sondern klare.

00:14:06: Ich brauche dir Hilfe!

00:14:08: Das hat gut.

00:14:10: Was hat das gemacht mit dir?

00:14:12: Wie es so ist nachher

00:14:15: gehalten.

00:14:16: Es gibt Menschen, die wir helfen wollen oder können helfen, in Situationen verstehen, die wissen haben und das hat mir geholfen.

00:14:28: Du bist nicht alleine?

00:14:29: Ich bin nicht alleine.

00:14:30: Ja, genau.

00:14:30: Ja ... Ich habe plötzlich ein Hunger bekommen, ich habe gemerkt, jetzt bekomme ich Hunger.

00:14:39: Das ist eine Reaktion, die ich von mir kenne.

00:14:41: Wenn ich Stress habe, kann ich mich nicht messen.

00:14:44: Wenn der Stress abnimmt, bekommt man Hunger.

00:14:47: Und es ist wirklich Hunger.

00:14:49: Dann kann ich einfach nur mich erschöpfen.

00:14:51: Ich habe eine Zeit gekauft und das Zeit gegessen und hatte die Bedürfnisse, mit den Leuten davon zu sprechen.

00:15:00: Die Leute, die wir kennen oder verstehen, haben Martin telefoniert.

00:15:07: Er hat super reagiert und sagte, er hatte ... Wir flüchten, wir verstehnerten ... Oder gaben die Kampfe.

00:15:17: Vollfäude rein.

00:15:20: Das hat mir geholfen und das wissen wir wieder von ... Aha!

00:15:25: Ich wusste nicht, ich muss flühten.

00:15:26: Aber es war heute ein Stück dieser Verstehnung im Moment.

00:15:31: Also diese Kombination.

00:15:32: Es gibt ja x-verschiedene Sicherkombinatione.

00:15:36: So wie du das erzählst, ist es ja nicht der Gedanke gewesen, was man jetzt macht, sondern einfach ... eine intuitive Reaktion, also die Flucht, dass du gingst.

00:15:50: Du wusstest wahrscheinlich weg von diesem Ort?

00:15:55: Wie hat sich das für dich angefühlt in dem Moment?

00:15:58: Das hast du vorher auch gesehen, aber es gab auch viel Gefühl irgendwie.

00:16:02: Sie war da und kam auf.

00:16:05: Was war der zu fortsch?

00:16:06: Ich

00:16:08: kenne mich so gut, dass ich weiss, dass sie sehr visuell ein Typ ist.

00:16:12: Also das alles, was ich sehe in den Hörern, geht mit sich.

00:16:19: Ich weiss auch, dass ich gewissene Dinge zu tun muss, wenn etwas schwierigst oder struppst.

00:16:29: Wenn ein Ort gezeigt wird – das vertrage ich nicht!

00:16:32: Und dann kann ich mich gut schützen.

00:16:35: Das war schon das, was mir geholfen hat, dass es ich so deutlich wusste, ich muss hier weg.

00:16:43: Klar kam der Kopfhurt.

00:16:44: Ich hatte die Frau in den Armen, aber ... Nein!

00:16:48: Es waren keine Leute da, die nicht die Leute betreut haben und wussten, wie korrekt sich das verhalten hat.

00:16:55: Und die nicht diese Situation selbst miterlebt haben.

00:16:59: Da bin ich überzeugt, dass sie durchhaldet jeden, wenn er so etwas mitmusserleben muss.

00:17:05: Du hast schnell mit Martin, mit einer Bezugsperson von dir ... Telefoniert, man hat ein Gespräch für dich für eine Umarschung gemacht.

00:17:15: Warum war das so ein wichtiges Gespräch?

00:17:17: Ich habe mit den anderen Leute telefoniert und es war eindrücklich, dass ich andere Leute ganz schnell gespürt haben.

00:17:26: kann abhängen.

00:17:28: Das hilft nicht!

00:17:29: Die Leute, die ich noch telefoniert habe oder uns gesagt habe, sie sind selbst massiv der Klöpfe da, wo ich sage, ah, ja, es ist hier Stereo-Kobie, was machst du?

00:17:37: und so ... Sie kamen selber in ein Zeug.

00:17:42: Und Martin konnte ganz klar sagen, es gibt die drei Wege und du hast den gewählt und das ist gut.

00:17:50: Gut!

00:17:51: Gang!

00:17:52: Schau zu dir.

00:17:54: Er wollte nicht wissen, was jetzt passiert war oder wie er es aussieht.

00:17:59: Wie geht's?

00:18:00: Der Kumpel zählt auf einmal auch etwas ... Möchtest du darüber reden?

00:18:04: In diesem Moment?

00:18:05: Nein.

00:18:06: In diesem Moment bist du froh, wenn dir jemand sagt, es ist gut, was ihr gemacht hast.

00:18:12: Um wieder in eine eigene Handlungsfeindkeit einzukommen?

00:18:19: Ja.

00:18:19: Das

00:18:20: denke ich auch, dass er mir wie ein weiteres Stück weit ... Wir können verbinden mit mir von meinem Kopf her und auch mit meinem Körper, dass wieder etwas in Fluss kam.

00:18:36: dass das wieder zusammen, was du vorhin gesehen hast, sich etwas trennt hat.

00:18:40: Die Körper und die Erika mit dem Inhalte haben es wieder langsam zu einem Anhang gefunden.

00:18:46: Ja, ich glaube ganz fest.

00:18:48: Und das ist schon ein Erkenntnis wenn ich jetzt hinten rein denke, wo auch ganz wichtig ist, wenn jemand etwas ganz Schlimmes erlebt dann nicht fragen wie geht's dir jetzt?

00:19:01: Was machst du jetzt und wie fühlst du dich jetzt ... sondern ganz klare Anwesungen gegeben.

00:19:08: Gehen die Herren?

00:19:09: Macht das!

00:19:12: Ja, um aus dem Ersten zu erstellen und wieder herauszufinden... Genau.

00:19:16: ...und über den Erhang zu sein, der im Anfang mal wieder aus diesem Schlamm rauszieht vielleicht.

00:19:23: Ohne er zu wissen, was er gesagt hat, du kannst mir jederzeit anrufen.

00:19:28: Das hilft extrem, weil ich jetzt ein Nummern habe, wenn ich wieder anrufe.

00:19:33: Ich brauche es nicht.

00:19:35: Aber nur zu uns kann anläuten, dass es Sicherheit gibt.

00:19:41: Was hat geholfen?

00:19:44: Etwas von dir hat gehofft, auch wieder die nächsten Schritte zu gehen und etwas handlungsfähig zu werden.

00:19:52: aus dem, was ihr erlebt habt, war für dich zu schreiben.

00:19:55: Du hast ja ganz viel geschrieben, du mir im Vorfeld von diesem Gespräch erzählt.

00:20:02: Ist das ein Versuch gewesen so ... Ordnung zu schaffen?

00:20:05: Was hat das mit dir gemacht, einfach zu schreiben.

00:20:08: Ich war an der Erde langdächtig.

00:20:11: Ich hatte das Gefühl, es sei lange in diesem Park gewesen.

00:20:14: Eindrücklich war schon, dass ich plötzlich gemerkt habe, dass die Blumen vor ihnen so verwässert wurden.

00:20:21: Der Wind stand in dem Wasser und ich plötzlich wieder klar sah, dass sie auch gemerkt haben, wie gut es mir geht, diese Blume betteln.

00:20:34: In mir ist auch Chaos gewesen.

00:20:36: Völliges Chaos.

00:20:37: Und das hat geholfen, weil außen nach Ordnung herrscht, hatte es mir geholft, auch wieder ein Stück weit in Ordnung zu machen?

00:20:46: Also auch ordentlich zu sehen in diesen gerade Beteln und den gerade stillen.

00:20:50: Das hat auch meinen Leben irgendwie wieder erhoben.

00:20:52: Ja, ja ... Weil das im Moment Chaos ist.

00:20:58: ganz selbstverständlich Ja, ja, Tendenzen.

00:21:02: Aber vielleicht auch Leute weiss es nicht.

00:21:05: Wenn man alles hat, was man ganz schnell draus rauskommt und das ganz schnell beurteilt als schlecht, dann weiß man eigentlich, dass ich wieder beruhigt habe.

00:21:15: Und in diesem Moment durchschneunen,

00:21:20: sagen

00:21:21: sie, nichts passiert.

00:21:22: Erika, du hast jetzt hier von einem Benkel, du kannst die Springbrunnen ansehen, die Blumen ansehen ... Du kannst so lange bleiben in der Wurst, keine Termine ... Das hilft, es zu dämpfen.

00:21:36: Aber du fragst, ob ich nach dem Schreiben komme?

00:21:39: Ich bin heim und wieder mit der U-Bahn.

00:21:42: Es ging gut schon runter.

00:21:45: Und dann war es für mich klar ... Ich war ganz allein.

00:21:48: Es war für mich klart.

00:21:51: Jetzt muss ich schreiben!

00:21:54: Das ist wie in der Kirche.

00:21:58: Ich musste schreiben.

00:22:00: Ich habe geschrieben und nicht mit dem Laptop, sondern von Hand.

00:22:05: Ich weiss aus meiner Erfahrung, dass Schreiben von Hand eine andere Täufe noch erreichen kann.

00:22:15: Plötzlich fließt sie durch die Hände und schrieb Schreibern an.

00:22:19: Und gewusst habe ... Jetzt kommt dort Nacht, wir sind wie in der Nacht erleben.

00:22:26: Dass ich nicht denke ... Ich muss das noch eine Stürren denken.

00:22:29: Ich darf nichts vergessen.

00:22:30: Ich wollte alles noch behalten.

00:22:32: Sondern ich schrieb es runter.

00:22:34: Und ich kann sie jederzeit lesen, wenn ich so lasse.

00:22:37: Das Befreit oder den Kopf in diesem Moment?

00:22:39: Ja.

00:22:41: Genau.

00:22:43: Wow!

00:22:43: Es ist auch eindrücklich.

00:22:45: Ich habe es nie mehr gelesen bis jetzt.

00:22:48: Ich hatte nicht mehr das Bedürfnis zu lesen.

00:22:51: Sondern es war wie abgelegt worden.

00:22:56: Spannend.

00:22:56: Also seit dem Moment ... Ich kann gar nicht umeinhaltig gehen, sondern einfach um das Lehren und ...

00:23:03: und das Haus im Kopf, aber auch wieder ein bisschen strukturierend.

00:23:07: Das ist als Kronologisch geschrieben, was alles

00:23:10: es ist,

00:23:11: was ihr erlebt habt, wo ich nicht so wehrgeschrieben habe, sondern versucht wirklich einen Fadetritt zu bringen.

00:23:20: Ja, das war gut.

00:23:23: Du erzählst von diesem Chaos?

00:23:26: Das kann man machen, verziehbar, vor allem.

00:23:28: Jetzt hast du von dem Tag erzählt, wenn die Körper ... die ersten Mal wieder loszulassen

00:23:39: können?

00:23:39: Das war, als ich noch im Park bin.

00:23:41: Als ich gegessen hatte und mit Martin telefoniert hatte.

00:23:47: Als er gemerkt hat, dass wir trennen können.

00:23:53: Jetzt kommt etwas zu fliessen, das man zulassen darf oder einfach mal drinnen fließen lassen kann.

00:24:02: Dann habe ich es auch gemerkt ... Ich komme aus meiner Verstarung und Versteinerung raus.

00:24:06: Es kommt in der Bewegungsfluss.

00:24:10: Dort hatte ich auch das Gefühl, jetzt bringe ich die zwei Erikas wieder langsam zusammen.

00:24:18: Ich habe mich auch angelenkt, er hat gemerkt, dass ich meinen Körper langen muss, dass es mir gespürt wird.

00:24:24: Das hat mich ganz wichtig gedächt.

00:24:27: Es ist auch der Care-Team, den man angelenken kann.

00:24:30: Und das ist etwas, was ... Ich habe gelernt, Berührungen zu helfen.

00:24:36: Aber sie kamen sehr hoch.

00:24:37: Das ist

00:24:39: ein schmaler Grat.

00:24:42: Einfach jemand, der bei Schlimms erlebt hat die Darme nehmen.

00:24:45: Es kann sehr gut sein, aber es kann viel zu nahe sein.

00:24:48: Ich hatte das so gespürt und war so ambivalent.

00:24:53: Auf den einen Seite hatte ich gerne Nachrichten von Leuten, die ich kenne auf anderen Seiten.

00:25:00: Nein, nein, ich komme mit mir an jetzt nach.

00:25:02: Und das Bedürfnis ist ja dann wieder zu kommen, also von Anklängenswerten und Gehebswerten.

00:25:10: Aber in diesem Moment ist es ganz, ganz erst mal gerade.

00:25:14: Schon etwas, was ich auch gelernt habe.

00:25:16: Was ich auch erkennt habe, wie achtsam man mit Leuten sein muss, die etwas Schreckliches erlebt haben.

00:25:25: Das sind aber Fragen wie das sind.

00:25:27: Es gibt nicht dieses Rezept.

00:25:31: Am Abend des Tages schon ... Es war einfach eine grosse Erschöpfung da.

00:25:37: Da ist sehr viel geschlafen und ich würde gerne so ein Thema anreissen, das in der Situation deine Schwester euch mit einem Telefon oder dem Abend gemacht hat, darauf aufmerksam gemacht.

00:25:51: Und zwar kann es sein, dass ihr Nacht aufwacht und die ganze Körper zittern, den sogenannten neurogenen Zittern.

00:26:00: Was hat's mit diesem Aufsicht?

00:26:03: Ich hatte von der Nacht einen grossen Respekt.

00:26:07: Ich

00:26:08: war keine gute Schlaferin, ich kann nicht einfach abliegen und habe eine schlafe Zerstörung.

00:26:14: Ich hatte ein Teil auch Angst vor Albträume, dass das noch nicht alles suchen konnte.

00:26:22: Weil ich alleine bin, hat es mir noch etwas mehr Angst gemacht.

00:26:27: Und er wusste davon, wie man Autounfälle erlebte, was ich nachts geschlottert habe.

00:26:32: Wie verrückt!

00:26:34: Und dann kam er wieder in den Sinn und dachte, wenn das wieder kommt, was mache ich?

00:26:38: Ich habe mit meiner Schwester darüber gesprochen.

00:26:43: Sie hat gesagt, es kann passieren!

00:26:45: Das ist eine Entspannung von deinem Körper.

00:26:47: Es tut nachts ... Wenn du teuer bist oder atmisch bist, dass der Körper sich auch entspannend muss.

00:26:56: Dann kommt er in den Schlottern rein.

00:26:57: Also

00:26:58: eigentlich eine natürliche Reaktion des Körpers zu sich selbst regulieren.

00:27:03: Und da musst du nicht Angst haben.

00:27:06: Es passiert nichts, es vergeht wieder.

00:27:08: Die Gefühle geben das

00:27:10: nicht weiss?

00:27:11: Ja, sie sagt, wenn ihr Angst macht, kannst du mir jederzeit anrufen und darüber reden können.

00:27:16: Das hat viel Angst genommen, ich habe gewusst, mit meiner Schwester kann ich darüber

00:27:20: sprechen.

00:27:21: Es wäre jemand hier, der versteht, was das heisst oder bedeutet.

00:27:26: So bin ich nachts, also ... Ich war relativ klein.

00:27:30: Ich bin müde, wirklich müde.

00:27:34: Frühe ins Bett und hab einfach geschlafen.

00:27:38: Ja, ich habe einfach geschrafen.

00:27:40: Also das war eindrücklich.

00:27:42: Ein Geschenk hatte, dass ich schlafen konnte.

00:27:46: Dann bin ich auf die Toilette geholfen und habe weitergeschlafen am Morgen neune Uhr.

00:27:52: Ich habe erwacht und dachte, das glaube ich nicht.

00:27:54: Das glaube ich auch nicht?

00:27:54: Was?

00:27:56: Und das ist so ... Das von gestern war in diesem ersten Moment wie weg.

00:28:04: Wieso?

00:28:04: Das war doch nicht real.

00:28:05: Ich hatte die Zeit wieder und dachte über das Nachdenken.

00:28:11: Es war ein Erlebnis, was ich hatte.

00:28:14: Es waren schwierige Tage.

00:28:19: Intensiver Tage.

00:28:21: Aber ich konnte einfach schlafen.

00:28:24: Und es ist auch so wie ... Jetzt habe ich wieder einen neuen Ferietag.

00:28:28: Es gab noch eine Lichtung in diesem Moment.

00:28:34: Und das Gleiche war nicht mehr so wie vorhin.

00:28:37: Es ist halt schon etwas passiert, was einfach tief berührt, was ich aus dem Konzept ausgeheit habe, wo du viele Fragen stellst.

00:28:49: Was waren diese Fragen?

00:28:50: Wo kann sie aufkommen?

00:28:52: Ich habe es richtig gemacht.

00:28:55: Ist es richtig gewesen, dass ich so klar weg bin und so schnell weg bin?

00:28:59: Ich bin ein Mensch, der hilft und noch mehr hilft.

00:29:04: Also die Frau vielleicht, die du hast gehört?

00:29:07: Ja, schon weh, die hätte ich so in den Darmen nehmen

00:29:09: sollen.

00:29:09: Das

00:29:11: war eine Frage.

00:29:15: Und ich habe mich richtig verhalten gegenüber diesen Kindern an diesem Geschirr-Ei oder auch ... Hätte sie nicht so entbleibelt und mithelf unterstützen können, was sie ja ... Das ist schon etwas, was am Moment ergenackt hat.

00:29:35: Ja?

00:29:37: Sind es so Fragen, die manchmal bis heute noch in dir drehen können oder wie ... Wie bist du in den nächsten Wochen- oder Monaten mit solchen Fragen umgegangen?

00:29:48: Oder kannst du dich hier zu Hamburg sein?

00:29:51: Ich habe

00:29:52: viel gelernt.

00:29:54: Ich habe gemerkt, dass mein Körper mir eigentlich klare Botschaften schickt.

00:30:02: Und ich muss auf dich loslassen.

00:30:04: Von Gang weg!

00:30:06: Das ist für dich zu viel, das verdreht du nicht.

00:30:08: Das ist die Straubgang weg.

00:30:12: Also das ist schon etwas, was ich gelernt habe und heute noch klarer kann sagen, dass ich etwas nicht will.

00:30:18: Ich hatte mir aber auch Fragen gestellt von ... Habe ich jetzt Ängste?

00:30:23: Habe mich jetzt Vertrauen in mein Körper verloren?

00:30:25: Hattest du Hamburg oder gehe ich alleine zur Nacht nach Hause?

00:30:30: Was gibt es denn noch?

00:30:31: Ich habe mein Ohr vertraut, mich verloren.

00:30:35: So soll ich die Themen schon haben ... Ja, es kann immer wieder etwas passieren.

00:30:43: Ich bin nicht gefeiert.

00:30:45: Und in diesen Ferien war ich oben, wenn ich nachts mit dem Taxi heimgab.

00:30:50: Ich ging nur mit der U-Bahn.

00:30:51: Das hat das Gefühl gehabt.

00:30:52: Nein, das muss ich mir nicht atmen.

00:30:58: Jetzt gehe ich dann wieder ins Hamburg, weil wir wieder mit der u-Bahnsnacht haben.

00:31:02: Es ist von daher ... Aber es zeigt eigentlich auch, dass ich auf mich loslassen kann.

00:31:08: Dass ich mir vertrauchen kann und das jetzt noch in meine Schere zu schauen, mein Vertrauen wird gestärkt.

00:31:16: Ich darf das zusammenhängen mit meinem Wissen oder mit der Theorie und mit dem Körper, den wir zum Teil einfach Botschaften schicken von Gang weg, mach nicht, hab Sorge, die erwarten.

00:31:32: Ich finde das Wahnsinnig!

00:31:34: Spannend, Erika.

00:31:35: Ich habe schon die Frage mitgenommen in dieses Gespräch.

00:31:41: Was hat Erika denn geholfen, um aus diesem Erlebtenkass Trauma zu sein?

00:31:45: Du hattest schon an dem Tag Bilder gesehen, die dein Leben lang verfolgen könnten.

00:31:52: Aber das muss man so fest.

00:31:54: Ich würde gerne mit dir nachgehen, was es dir geholft hat.

00:31:58: Das ist ein Trauma von diesem Erlebnem.

00:32:00: Du siehst es aber ... Das Erlebnis konnte dein Leben ganz klar teilen in einem Dervor und der Nähe.

00:32:08: Und es stimmt, wenn man etwas sieht, das kann im Boden unter den Füßen wegziehen.

00:32:14: Genau das fühlt sich für dich aber nicht so an!

00:32:18: Also jetzt aus dieser heutigen Perspektive, was denkst du?

00:32:20: Was ist das?

00:32:22: Oder hat die Koffer mit diesem Erlebnem umzugehen, das einzordnen ... Vielleicht kann man sagen, dass irgendwie ins Leben zu integrieren.

00:32:32: Wenn ich die Frage aussehe, dann stelle ich es ganz konkret überlegt.

00:32:38: Ich denke schon mit dem zu tun, dass sie die Zitale verbiesterichen, bevor er sich wieder angeschaut hat.

00:32:47: Dass ich das Vertrauen und Wissen habe, gelesen habe, die Theorie können von einem Kase drin ist, ging zwei Schritte zurück, tut nicht im Zug um eine Hüsterin ... Du musst nicht alles immer im Griff haben.

00:33:05: Und auch ... Ich glaube, ein wichtiges Teil ist die Zeit.

00:33:09: Zeitschöne Bilder und schöne Orte meditieren.

00:33:13: Das habe ich auch gemacht, als ich dort in diesem Park bin.

00:33:16: Die Atmung, was der hilft, aus dem Gedankenspielen herauszukommen oder einfach zu sagen, stopp!

00:33:24: Nicht drähen, darf durchschnaufen.

00:33:28: Dann können wir gleich wieder Gedanken und wieder durchschen.

00:33:30: ... mit diesen zu führen.

00:33:33: Ich glaube, das ist schon da, wo wir viel geholfen haben, dass jetzt nicht in dieses Trauma kommen kann und ich bin ein Mensch.

00:33:46: Wenn etwas passiert, will ich es wissen.

00:33:49: Dann gehe ich auf den Grund.

00:33:50: Aber es braucht Zeit.

00:33:52: Du hast es auch fast zwei Jahre so lassen stehen?

00:33:55: Ja.

00:33:56: Und du hast jetzt auch ... ... ihr Vorbereitungen auf der Podcast genommen?

00:34:01: Was

00:34:03: hat das gemacht, die fast zwei Jahre so zu sein?

00:34:08: Wenig bis nichts.

00:34:10: Das ist wirklich weggeschoben.

00:34:12: Das habe ich zuteckt.

00:34:13: Ich habe dieses Zeug nie gelassen.

00:34:17: Ich war mit wenigen Leuten darüber geredet.

00:34:23: Es war der Teil und es vertraue mich, wenn es Zeit ist, kommt es wieder.

00:34:30: Und jetzt war es Zeit.

00:34:33: Erika, was ist heute anders ... Ideen?

00:34:38: Gibt es etwas, was heute mit dem Erlebten im Rucksack anders verstehe?

00:34:43: ist vielleicht über das Leben der Gesellschaft oder auch mehr fest über dich und dein Leben geredet?

00:34:53: Ich bin passioniert.

00:34:56: Ich hatte ein tolles Berufsleben und musste dort immer Lösungen suchen.

00:35:01: Sein Problem kam, er musste ganz schnell Lösungen finden.

00:35:04: Ganz schnell etwas analysieren und handeln müssen.

00:35:07: Es hat Spaß gemacht.

00:35:09: Und was ich jetzt gelernt habe, mit diesem Reignis auch wieder ist ... Stopp!

00:35:16: Ruhig!

00:35:17: Durchschnuffen!

00:35:19: Der Zeitgeg!

00:35:22: Also nicht immer gerade in das Handeln herunterkommen und die Hektik herunterkommen.

00:35:27: Das gibt mir grosses Vertrauen.

00:35:30: Ich hoffe ihr lebt es nie mehr aber es kann wieder passieren.

00:35:34: Dass ich dann sagen kann ... Pause.

00:35:39: Das ist so eine ... Mitnehmen.

00:35:42: und wenn ich froh bin, dass ich noch erst die Tricks stecken bin.

00:35:45: Und man das auch ganz bewusst in den Kopf hat, was ich mir selbst bewusst haben konnte.

00:35:51: Das ist schon das, was Leute empfehlen würden.

00:36:00: Närtlich sein, nertlich sein ... Schreiben, schreiben, meditieren, tanzen, Musik lassen singen, was auch immer Sachen machen.

00:36:10: ... die einem gut tun und nicht einfach verzäuen.

00:36:15: Man kann es dort drin führen, dann kann man etwas verzäuern... Vielleicht kommt ganz viel nicht mehr zu wuchern, aber letztendlich wird noch eine Ruhe

00:36:25: kommen.

00:36:28: Wenn ich so auf Statistiken und Zahlen schaue, gibt es hier aussen wahrscheinlich ziemlich viele Leute, die etwas vergleichen.

00:36:37: war es erlebte oder erleben wie hier und ich würde gerne so die Perspektive weg machen mit dir.

00:36:45: Also mit deiner Geschichte im Gepäck, was denkst du?

00:36:48: Was hilft im Umgang mit Menschen, die etwas erlebten?

00:36:52: Ein paar Sachen haben wir schon gehört, was dich geholfen hat.

00:36:56: Wieso würdest du das sagen?

00:36:58: Ich glaube die Augen nicht zu verschliessen.

00:37:01: Wenn man etwas erlebt ... Darin berührt man sich.

00:37:06: Es muss nicht den Selbstmord sein, es kann andere schwierige Sachen sein, Situationen sein, die man merkt ... Ui!

00:37:14: Jetzt saut er nicht aus.

00:37:16: Lärschlücken, etwas weggehen und Pausen machen.

00:37:22: Vielleicht mit jemandem externem Anliegen.

00:37:26: Und auch zu wissen macht das stärker.

00:37:33: Also einfach ... die Augenverschliessen vor dem Schwierigen, also heute alles läuft in der Welt.

00:37:39: Es geht nicht!

00:37:41: Es geht nichts... Da wird mir irgendeine ist gleichgültig gegenüber den Menschen und das ist das gefährlichste, was kann passieren, wenn wir gleichg gültig sind.

00:37:52: Wo wir dort heran schauen.

00:37:54: Das macht es stärker.

00:37:57: Und auf der anderen Seite, wenn ich jemandem im Umfeld habe, der so etwas erlebt hat ... auch genau dort nicht weg zu schauen oder sich nicht von der Angst lassen zu leben.

00:38:07: Ich könnte jemandem auf den Fuß stehen und man hat es vorhin gehafen, dann ist er schon mal ein Grad.

00:38:12: Also ich denke mir noch viele Gräns haben, wenn wir darüber reden.

00:38:15: Bei Schaffis auch ... Nicht vor lauter Angst, ich könnte etwas aufwühlen oder etwas falsches fragen oder etwas Falsches sagen einfach gar nichts machen und auch keine Unterstützung sein.

00:38:31: Es gibt auch keine Antwort auf das.

00:38:33: Aber es gibt so Sachen, die man vielleicht nicht sagen sollte, wenn sie gut gemeint ist oder auf der anderen Seite, was hilfreich sein kann.

00:38:46: Das ist, glaube ich, das Wichtigste allgemein, die Ratschläge.

00:38:50: Ja,

00:38:50: aber ich ...

00:38:51: Das würde ich sagen, lasst es auf dein Herz!

00:38:56: Habt's verbraucht?

00:38:58: Es kommt zu richtigen...

00:39:01: Und vielleicht ansprechen und den Fragen stellen.

00:39:03: Ja, genau die Unsicherheit aussprechen.

00:39:05: Genau.

00:39:06: Das nimmt ihm vielleicht auch die Macht oder der Kraft, die im Kaläme eine angörige Person ist.

00:39:13: Brauchen Sie Hilfe?

00:39:14: Die Frage ganz echt zu meinen, etwas anzuschauen und zu vertrauen dem Menschen zu gehen von «da seid ihr alle daneben».

00:39:22: Ja,

00:39:23: ja.

00:39:24: Du hast dir selbst in dieser Situation vertraut, wirst deine Intuition nachgegangen das Vertrauen in die Zwischenmännchen zu haben.

00:39:35: Das auch spürt eine Situation, was daran sein kann.

00:39:39: Und es geht schnell und du kannst dich nicht überlegen.

00:39:42: Es kommt so schnell, oder?

00:39:44: Ja.

00:39:46: Aber dort, nahe der Hinge, habe ich noch nichts darüber nachgedenkt und gesagt, ich habe das Vertrohen mitgehalten.

00:39:54: Ich habe das, wenn ich irgendwann immer etwas Schwieriges, Schreckliches und aussergewöhnliches erlebe.

00:40:01: Das stärkt.

00:40:05: Es ist ein Tag, an dem du mir davon erzählst, auch einen Menschen gestorben haben.

00:40:11: Was hat das mit dir gemacht im Nachhinein?

00:40:17: Das war ein junger Mann, wenn ich das eingeschätzt habe.

00:40:24: Für mich ist es schlimm und schwierig, jemanden, der das Leben nicht vertreibt, den kein Weg mehr findet oder keine Lösung mehr findet, keinen Hilfe mehr kann.

00:40:37: Und gleich ... Ich kann die Welt nicht retten, ich kann es auch nicht.

00:40:44: Kann das sein?

00:40:45: Wir engagieren in verschiedenen Bereichen.

00:40:50: Aber ... In diesem Moment wissen sie andere Leute hier, die helfen und schauen und klären.

00:40:59: Das ist schon die Lastung!

00:41:01: Und das sind mir natürlich extrem privilegiert, wenn etwas passiert von Leuten da zu sein oder?

00:41:09: Ja, so können wir abgeben.

00:41:13: Früher machte ich mir immer schon mehr Leute, die Selbstmorgung haben.

00:41:18: Dann fühlte ich mich immer verantwortlich, dass ich mehr machen sollte.

00:41:25: Man musste und warum habe ich nicht noch Leute?

00:41:28: Und so... Heute muss man sagen ... Ich gebe das, was ich habe.

00:41:33: Ich versuche, das Beste zu geben.

00:41:36: Und mich

00:41:42: kann ich nicht.

00:41:44: Zum Schluss von diesem Gespräch habe ich noch eine Frage zum Schluss.

00:41:48: Mit all dem, was du erlebt hast und das jetzt wieder raufkommt oder dass du dich nochmal damit auseinandersetzt hattest?

00:41:57: Wie ist es dir für unsere Gesellschaft, aber auch für dich ganz persönlich?

00:42:04: Ich glaube für den Andatsi.

00:42:05: Auch wenn's erst mal gerade ist, wo man lieber besser schweigt wird, dass man viele Fragen stellt... Aber v.a.

00:42:17: da sein, sich die Zeit zu nehmen und zuzulassen ist ein ganz wichtiger Teil.

00:42:24: Nicht nur mit den Ohren, sondern auch das ganze Mensch jemanden wahrzunehmen.

00:42:30: Und manchmal habe ich so ein Bild von mir, wenn ich in Situationen bin, dann nehme ich ganz viele Aufzeuge auf.

00:42:37: Das ist eine Richtung, an der ich überkomme und im richtigen Moment ... und dort zu spüren, wenn meine Antennen wieder einkriegen müssen.

00:42:45: Du hast es schon überflutet mit mir.

00:42:47: Also dass ich damit spielen kann, umzugehen.

00:42:51: Stopp!

00:42:52: Jetzt ist genug.

00:42:53: Ich muss jetzt aus dieser Situation.

00:42:55: Ja...

00:42:56: Erika du hast mir heute deine Geschichte erzählt von dem dazwischen.

00:43:03: Von dem, was bleibt und von dem, das dir geholfen hat oder das schreckliche Erlebnis der Zügienziehe einer Suizei irgendwie einzuordnen ohne dich selbst?

00:43:12: zu verlieren in diesen Männern.

00:43:14: Was ich von dieser Geschichte mitnehme, ist wie wichtig es war für dich nicht alleine zu bleiben.

00:43:21: Mit den Bildern, die du gesehen hast und mit dem, was ihr erlebt habt.

00:43:24: Du bist im Pulse gefolgt, was bei dir heisst so diese Flucht?

00:43:31: Einfach weg!

00:43:31: Du schützt in diesem Moment vor Sachen zu sehen oder aber nichts zu sehen...

00:43:36: Und

00:43:36: was man auch fest übrig bleibt, davon erzählst du, dass es gibt ... Ein Leben nach einer Krise, die so aus dem Aussen über einem Rot aktivismus, hast du angesprochen?

00:43:50: Dass es keine gute Strategie ist.

00:43:53: Da ist der Gefühl auch rumgegeben und der Faktor Zeit dorthin auch eine Relevanz gegeben, um mal zu ruhen.

00:44:01: Und das, was er immer gut tut ... Bei dir war es zu erzählen, darüber reden und vor allem aufschreiben, anzuladen und nicht in sich fressen.

00:44:15: Das Schreiben von Hand, das hat für den Zugang zu dem Unbewusstsein geschaffen und in diesem Moment so wichtig an die Oberfläche gebracht oder eben auch einfach, dass es dort in deinem Büchchen ruhig

00:44:29: ist.

00:44:29: Schönes Bild!

00:44:31: Und wie du erlebt hast, wie wir voneinander hier sein können und dann wewert fahren.

00:44:38: Du warst vielmehr Erik abends da?

00:44:41: Deine Geschichte mit mir und unseren Hauen enttelt.

00:44:43: Danke vielmals!

00:44:46: Und merci dir, auch wenn du uns zugelassen hast.

00:44:48: Das ist Shit.

00:44:49: wie weiter der Podcast von hundred forty three point C H Die dargebotene Hand Mehr über uns fängst online auf.

00:44:58: hundred forty-three-point c h. Produzentin dieser Frage ist Melanie Hösler.

00:45:03: Mein Name ist Tobias Grimm.

00:45:05: Schön bist du dabei und wir gehören uns.

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